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Handy-Navigation bleibt eine Kompromisslösung

Mittwoch, Juli 1st, 2009

Wenn es nach dem ADAC geht, ist und bleibt die Verwendung eines Handys als Navigationsgerät im Fahrzeug eine Kompromisslösung. Das Unternehmen hat sieben Navigationsprogramme für Handys unter die Lupe genommen und nach den Punkten Installation, Betrieb, Handhabung, Routenberechnung, Navigation, Verkehrsmeldung und Ablenkung untersucht.

Das Ergebnis: Nur drei erreichten die Note „gut“, die übrigen bekamen ein „befriedigend“. Bei vielen gab es bereits mit der Installation Probleme oder die Software lief nicht stabil. Besonders für Laien sei der Einstieg damit schwierig. Hinzu kamen eine schlechte Lesbarkeit und eine schwammige Bedienung aufgrund des zu kleinen Displays und der geringen Tastengröße. Bemängelt wurden fernhin die zusätzlichen Kosten für den Datentransport und die fehlende externe Stromversorgung.

Laut ADAC reicht die Handy-Navigation nicht an echte Navigationsgeräte heran und stellt auch keine gute Alternative dar.

Sicherheit von Mietwagen in der Kritik

Samstag, Mai 23rd, 2009

Der alljährliche Mietwagen-Test des ADAC ist auch in diesem Jahr zu einem vernichtenden Ergebnis gekommen: Jeder fünfte Wagen erhielt die Note „mangelhaft” und fiel somit durch. Nur die Hälfte der getesteten Autovermietungen vermieteten ordentliche und sichere Autos, in die man bedenkenlos einsteigen konnte.

Autos wurden von so genannten „Mystery-Shoppern” meist direkt vor Ort gemietet und aufgrund einer umfangreichen Checkliste getestet. Einweisungen in das jeweilige Fahrzeug waren bereits hier die Ausnahme. Viele Vermietungen gaben auch erst nach mehrmaligen Nachfragen nähere Infos zu Policen, wobei Verständigungsschwierigkeiten an der Tagesordnung waren. Auch die Versicherungen in den Mietverträgen waren nicht immer nachvollziehbar. Das Kleingedruckte war bei jeder dritten Autovermietung kaum lesbar, da es entweder handschriftlich oder in der jeweiligen Landessprache verfasst war.

Ein Drittel der getesteten Vermietungen hatte keinen Kindersitz im Angebot, in 20 Prozent der Fahrzeuge fehlte der Verbandskasten, in machen Verträgen waren Fahrzeugteile wie Reifen ausgeschlossen und auch zur Diebstahlversicherung konnte jeder dritte Anbieter keine Aussage machen.

Das Schlimme: Bereits in den Vorjahren fielen die Tests ähnlich aus. Es konnten also keine nennenswerten Verbesserungen festgestellt werden. Wer seinen Urlaubsort in einem sicheren Auto erkunden will, kann sich auf der Seite des ADAC über die detaillierten Testergebnisse informieren.