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60 Prozent der Berufstätigen bevorzugen das Auto

Sonntag, November 15th, 2009

Obwohl der Klimawandel ein ernstes Thema ist und die Spritpreise stetig steigen, ziehen 60 Prozent der Berufstätigen in Deutschland den eigenen PKW den Öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Wie das Statistische Bundesamt am 3. November mitgeteilt hat, haben Busse und Bahnen sogar an Beliebtheit verloren. Kein Wunder. Werden die Preise für Tickets doch auch hier regelmäßig erhöht.

Während 1996 noch 11,5 Prozent der Berufspendler den Öffentlichen Nahverkehr genutzt haben, waren es im vergangenen Jahr schon nur noch 10,8 Prozent. Damals lag die Arbeitsstätte für 52,3 Prozent der Berufstätigen in weniger als 10 Kilometern Entfernung. Heute trifft das nur noch auf 45,8 Prozent zu. Die Anfahrtswege haben sich deutlich verlängert und viele sind bereit für einen Job längere Strecken auf sich zu nehmen.

Da man mit dem Auto schneller und unabhängiger ist, ist der Trend zum eigenen PKW vollkommen nachvollziehbar. Auch wenn sich der Öffentliche Nahverkehr in den letzten Jahren deutlich verbessert hat.

Tanken lohnt sich montags am meisten

Donnerstag, April 9th, 2009

Viele Autofahrer stehen hohen Spritpreisen nahezu machtlos gegenüber und haben trotz innerer Proteste keine Wahl: Früher oder später müssen sie an den Zapfhahn. Wer zumindest ein wenig sparen will, sollte seinen fahrbaren Untersatz montags betanken. Eine Studie des ADAC hat jetzt nämlich gezeigt, dass die Benzinpreise am ersten Tag der Woche durchschnittlich um bis zu 3,2 Cent billiger sind.

Geht es aufs Wochenende zu, werden die Preise für Benzin und Diesel automatisch erhöht und führen so regelrecht zum Abkassieren nach Plan. Das kritisierte auch der ADAC massiv und wies darauf hin, dass „weder der Steueranteil noch der Ölpreis sich am Wochentag orientieren”. Die Ausrichtung der Tankstellenpreise ist also Sache der Konzerne und damit berechnet.

Besonders zu Ferienzeiten wird nochmal kräftig angezogen. Das dürften Autofahrer spätestens am kommenden Osterwochenende wieder zu spüren bekommen.