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Das „Goldene Lenkrad 2009“

Montag, November 9th, 2009

Am 4. November war es wieder soweit: Das Goldene Lenkrad wurde vergeben. In diesem Jahr nicht nur von der „Bild am Sonntag”, sondern auch der Fachzeitschrift „Auto Bild” und deren europäischen Schwesterblättern. Der Autopreis wurde 1976 von Axel Springer ins Leben gerufen und ist bis heute eine wichtige Auszeichnung in der Autobranche.

In der Jury saßen nicht nur Chefredakteure der Auto-Bild, sondern auch Rennfahrer Walter Röhrl, die DTM-Piloten Mattias Ekström und Ralf Schumacher, Rennsport-Legende Hans-Joachim Stuck sowie einige bekannte Showgrößen.

In der Kompaktklasse konnte der Opel Astra die Jury überzeugen. Das Modell wird im Dezember auf den Markt kommen und ab 15.900 Euro zu haben sein. In der Mittelklasse ging die Trophäe an den Audi A5 Sportback, in der Kleinwagenklasse an den Polo. Volkswagen konnte sich gleich doppelt freuen, denn gemeinsam mit dem Toyota Prius teilt sich der Polo Blue Motion das „Grüne Lenkrad”, das erst seit 2007 vergeben wird.

Zeigt her eure Autos

Samstag, Juni 20th, 2009

Der deutsche Automarkt ist im Mai mit 384.578 neu zugelassenen Fahrzeugen um rund 40 Prozent gewachsen und hat damit den Wiedervereinigungsboom von 1991 übertroffen. All die Autos, die in den letzten Wochen gekauft mit Hilfe der Abwackprämie finanziert worden, finden sich jetzt langsam auf den Straßen.

Abwrack-Sieger ist dabei ganz klar Volkswagen. Im Mai kamen die Wolfsburger auf 82.108 Neuzulassungen und konnten so gegenüber dem April ein Plus von 60,2 Prozent einfahren. Opel landete auf Platz 2 und konnte mit 39.250 Fahrzeugen einen Zuwachs von 57,1 Prozent verzeichnen. Mit 30.876 Neuzulassungen sicherte sich Ford den dritten Platz. Dahinter landete BMW, trotz eines Rückgangs von 6,7 Prozent. Unter die Top 5 schaffte es außerdem erstmals Renault. Gegenüberdem Vorjahresmonat konnte das Unternehmen ein Plus von 117 Prozent verzeichnen.

Gehen Elektro-Autos bald in Serie?

Montag, März 9th, 2009

Auf dem 79. Genfer Auto-Salon  ist derzeit das erste Elektro-Auto zu sehen, das mit Strom fährt und in Europa 2011 als Opel Ampera auf den Markt kommen soll. Mit einer Batterie-Ladung sind Strecken bis zu 60km möglich, nachgeladen werden kann in nur drei Stunden bequem an der Steckdose.

Die Betriebskosten für das Elektro-Auto sind mit rund 2 Euro/100 km unschlagbar günstig und erstaunlich ist auch der Verbrauch, den Opel angibt: 1,6 Liter Benzin bzw. Ethanol/100 km. Allerdings nur, wenn mit voller Batterie gestartet wird. Ist der Speicher leer, werden fünf Liter benötigt.

Da das alles zu schön klingt, um wahr zu sein, gibt es natürlich einen Haken: Den Preis! Um den Strombedarf des Autos zu decken, werden nämlich teure Lithium-Ionen-Batterien benötigt, die sich in einem Kaufpreis von voraussichtlich 35000 bis 40000 Euro niederschlagen. Der Elektro-Opel ist also alles andere als billig.

Staatshilfe für Opel? Jeder Zweite ist dagegen

Donnerstag, März 5th, 2009

Der angeschlagene Autobauer Opel schafft es ohne staatliche Hilfe nicht mehr auf die Beine und wirbt aktuell um eine Unterstützung von rund 3,3 Milliarden Euro. Allerdings sind die Meinungen über eine helfende Finanzspritze geteilt, Opel-Freunde und Opel-Feinde stehen sich in nahezu identischer Zahl gegenüber. Laut einer Umfrage lehnt jeder Zweite Staatshilfe für Opel ab.

Allerdings spielt Opel derzeit nur eine kleine Nebenrolle in diesem Stück. Viel wichtiger ist, was mit der angeschlagenen Konzernmutter General Motors passiert. Die ist nämlich komplett pleite und muss auf die Gunst von Obama und Co. hoffen. Der neue US-Präsident hat bisher allerdings noch keine Entscheidung getroffen und lässt GM weiter im Ungewissen.

Der momentane Streit um die Opel-Hilfe, der nicht nur die Republik, sondern auch die Belegschaft selbst spaltet, ist also völlig überflüssig solange Obama kein Machtwort spricht.

Elektroauto von Opel im Jahr 2012

Dienstag, Mai 6th, 2008

Im Jahr 2012 soll es soweit sein, Opel will das erste Elektroauto auf den Markt bringen. Die technischen Details klingen schon einmal recht gut. Der Strom wird von Lithium-Ionen-Akkus gespeichert, diese sind so groß das das Stromauto eine reichweite von 60 Km haben soll. Wenn die Strecke außerplanmäßig doch mal länger wird so ist ein Verbrennungsmotor als Generator vorgesehen der die Akkus dann auflädt.

Alles in allem klingt das sehr viel versprechend, warten wir die knapp 4 Jahre ab und lassen uns Überraschen. Mich würde vor allem der Preis interessieren.

Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,551707,00.html