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Deutschland und Frankreich einigen sich auf einheitliche E-Auto-Stecker

Freitag, Februar 12th, 2010

Wer kennt es nicht - Man fährt ins Ausland und will das Handy aufladen, muss dann aber feststellen, dass das Ladegerät so gar nicht an die Steckdose passt und ohne passenden Adapter nichts läuft. Schon gar kein Strom. So soll es bei den E-Autos der Zukunft nicht sein. Deswegen haben sich Deutschland und Frankreich auf einheitliche Stecker für Elektroautos geeinigt.

Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitgeteilt hat, habe man sich für ein intelligentes Lademanagement- und Abrechnungssystem entschieden, welches grenzüberschreitend funktionieren und so vor allem Reisen mit dem E-Auto erleichtern soll. Ein umfangreicher Test mit E-Fahrzeugen soll Gewissheit und Erkenntnisse zur Praxistauglichkeit bringen.

Was 2010 auf Autofahrer zukommt

Samstag, Februar 6th, 2010

Auch im Jahr 2010 kommen auf Autofahrer wieder einige Änderungen und gesetzliche Neuregelungen zu. Wir haben die wichtigsten Dinge zusammengefasst:

  • AU-Plakette: Seit dem 1. Januar werden AU-Plaketten nicht mehr auf die vorderen Fahrzeugkennzeichen geklebt. Die Abgasuntersuchung wird zum Bestandteil der Hauptuntersuchung (HU) und die HU-Plakette am hinteren Kennzeichen bescheinigt nach bestandener Prüfung sowohl Haupt- als auch Abgasuntersuchung.
  • Bußgelder: Wer 2010 ohne Betriebserlaubnis fährt, muss höhere Bußgelder bezahlen. Statt 50 Euro müssen PKW-Fahrer mit erloschener Betriebserlaubnis 90 Euro zahlen. Bei unerlaubten Fahrten im Bus oder LKW wird es noch teurer.
  • Finanzierungskäufe: Damit Verbraucher bei Finanzierungskäufen in Zukunft besser vor versteckten Kosten geschützt sind, soll es bald neue Richtlinien geben. Autoverkäufer müssen Angaben zu Zinsen ab der zweiten Jahreshälfte bereits in der Werbung deutlicher kenntlich machen.
  • Kfz-Zulassung: In Deutschland soll es eventuell bald die Möglichkeit zu einer Online-Fahrzeug-Zulassung geben. Derzeit laufen Tests in Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Sollten diese erfolgreich sein, können Autofahrer sich den Weg zum Kfz-Zulassungsamt bald sparen.
  • Umweltzonen: Deutschlandweit haben bereits 40 Kommunen Autos mit hohem Abgasausstoß aus den Innenstädten verbannt. Neu hinzu gekommen sind zum neuen Jahr Freiburg, Bonn, Münster, Heidelberg, Osnabrück und Pfinztal.

Rückläufige Autoproduktion

Donnerstag, Januar 28th, 2010

Nach Einschätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC müssen sich deutsche Autohersteller auf eine lange Durststrecke einrichten, denn erst im kommenden Jahr sollen sie wieder an das Produktionsniveau vor Beginn der Krise anknüpfen können und deutlich über fünf Millionen PKW produzieren.

Besonders die Volumenhersteller leiden unter der Abwrackprämie und im Segment der Klein- und Kompaktwagen ist mit einem Rückgang auf 2,3 Millionen Fahrzeuge zu rechnen. Schon im vergangenen Jahr war die Produktion hier rückläufig.

Ein wichtiges Thema der PwC-Branchenprognose ist das globale Wachstum, denn 2010 soll die Autoproduktion auf 63 Millionen anwachsen. Maßgeblich daran beteiligt ist China. Im Reich der Mitte sollen voraussichtlich mehr als zwölf Millionen Autos gefertigt werden.

Elektroautos kommen erst in 10 bis 15 Jahren

Montag, Januar 18th, 2010

Leise und saubere Elektroautos sind bereits seit geraumer Zeit ein Thema. Johnson-Control-Power-Solutions-Präsident Alex Molinaroli schätzt allerdings, dass es noch 10 bis 15 Jahre dauern wird, bis sich die Autos auf dem Massenmarkt durchsetzen. Das liegt vor allem daran, dass zuverlässige Batterien noch nicht in Sicht sind. Derzeit kostet die Kilowattstunde weit über 700 Euro. Ein unerschwinglicher Preis. Bis zum Jahr 2015 sollen es nur noch 350 Euro/Kilowattstunde sein, bis 2020 250 Euro.

Vorreiter für die Elektrifizierung des Autos könnte nach Ansicht von Molinaroli Frankreich werden. Schon Anfang 2008 wurde die weltweit erste Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien eröffnet. Bei steigender Nachfrage kann die Produktion zügig ausgeweitet werden.

Doch bei allem Gerede um das Elektroauto: Wo sollen die notwendigen Ressourcen her kommen? Für das Massen- Vorhaben der Industrie ist nicht genügend Lithium vorhanden und das Fördermaximum für fossile Rohstoffe wie Kohle wird im Jahr 2025 erreicht sein!

Der Produktionsstandort Deutschland verliert an Bedeutung

Freitag, Januar 15th, 2010

Wie die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer Studie herausgefunden hat, verliert der Produktionsstandort Deutschland weiter an Bedeutung. Die Prognose besagt, dass der PKW-Ausstoß 2010 um 100.000 Einheiten auf 4,8 Millionen sinken wird. In Schwellenländern nimmt die Nachfrage dagegen stark zu und Experten rechnen mit einer Steigerung um elf Prozent auf 63 Millionen produzierte Fahrzeuge.

Vor allem die asiatische Automobilindustrie hat daran ihren Anteil. Voraussichtlich werden in diesem Jahr mehr als zwölf Millionen Autos vom Band laufen. Dass es in Deutschland abwärts geht, ist besonders der Abwrackprämie zu „verdanken”. Nach dem großen Sturm müssen viele Autohersteller jetzt wieder kleinere Brötchen backen.

Wie die deutsche Autoindustrie sich selbst ausbremst

Mittwoch, Dezember 23rd, 2009

Die Deutschen waren auf dem Gebiet der Automobilisierung lange Zeit führend. Zumindest im 19. und 20. Jahrhundert. Sie haben eine Branche geschaffen, die mit neuen Techniken und Visionen den asphaltierten Weg Richtung Zukunft eingeschlagen hat und immer höher, schneller, weiter wollte. Der Gedanke an die Umwelt blieb dabei allerdings lange Zeit auf der Strecke und so muss die deutsche Autoindustrie jetzt zusehen, wie andere Nationen vorbeiziehen. Neue technische Errungenschaften? Fehlanzeige! Das übernehmen mittlerweile die Chinesen!

Fahrzeuge mit Benzin- und Dieselantrieb sind Auslaufmodelle. Zwei Drittel der Autofahrer achten heute beim Autokauf auf den CO2-Ausstoß und werden in Deutschland enttäuscht. Hybrid- und Elektroautos, die auch für den Normalverdiener erschwinglich sind, haben Seltenheitscharakter, denn die Autoindustrie hat das Interesse der Kunden an batteriebetriebenen Autos massiv unterschätzt.

Es scheint, als wäre für viele Hersteller nach wie vor die PS-Stärke entscheidend. Und genau das ist der Grund, warum andere Nationen einen Aufschwung erleben. China baut Elektrofahrzeuge und wird bald der größte Fahrzeugproduzent der Welt sein. Selbst die USA haben keine Chance. Deutsche Hersteller und Politiker müssen ihre Einstellung zum Auto und zur Umwelt radikal ändern, denn nur wenn günstige abgasfreie Autos produziert werden, können diese auch gekauft werden.

Zur Erfüllung der CO2-Regularien der EU bis 2020 sind übrigens Mehrkosten von 200 Milliarden Euro zu erwarten. Dies wird einen verstärkten Arbeitsplatzabbau und Jobverlagerungen mit sich bringen.

Das „Begleitete Fahren mit 17“ ist ein Erfolgsmodell

Freitag, Dezember 11th, 2009

Vor drei Jahren wurde das „Begleitete Fahren mit 17″ (BF 17) eingeführt und hat sich mittlerweile als echtes Erfolgsmodell erwiesen. In den letzten Monaten haben viele Jugendliche unter 18 den Führerschein beantragt und dürfen, nach erfolgreicher Fahrprüfung, trotz Minderjährigkeit am normalen Straßenverkehr teilnehmen. Allerdings nur, wenn eine volljährige Begleitperson dabei ist.

Experten und auch der ADAC halten das Modell BF 17 für sinnvoll, da Jugendliche frühzeitig an die Fahrpraxis herangeführt werden, ein Jahr lang unter Aufsicht fahren und von der Fahrerfahrung eines älteren Verkehrsteilnehmers profitieren. Viele, die ihren Führerschein mit 18 machen, fahren sofort unbedacht los und schätzen ihre begrenzten Fahrkenntnisse nicht richtig ein, was häufig zu Unfällen führt.

Besonders wichtig nach dem Erwerb des Führerscheins mit 17: Regelmäßig fahren!

Jedem fünften Autozulieferer droht der Konkurs

Montag, November 23rd, 2009

Obwohl sich die Autoindustrie langsam wieder von der Absatzkrise zu erholen scheint, haben Autozulieferer mächtig zu kämpfen. Die letzten Monate haben so manches Unternehmen in die Pleite getrieben und laut einer aktuellen Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B ist jeder fünfte Autozulieferer vom Konkurs bedroht.

In den letzten Wochen ist die Zahl der gefährdeten Unternehmen um fast 70 Prozent gestiegen und derzeit sind 1100 Autozulieferer akut gefährdet. Besonders der starke Aufschwung könnte die betroffenen Unternehmen zusätzlich schwächen. Denn da viele ihre Lagerbestände abgebaut haben, müssten sie für eine höhere Produktion und den Einkauf der notwenigen Rohstoffe wieder Geld investieren. Wer wenig Eigenkapital hat, dem könnte dann die Zahlungsunfähigkeit drohen.

60 Prozent der Berufstätigen bevorzugen das Auto

Sonntag, November 15th, 2009

Obwohl der Klimawandel ein ernstes Thema ist und die Spritpreise stetig steigen, ziehen 60 Prozent der Berufstätigen in Deutschland den eigenen PKW den Öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Wie das Statistische Bundesamt am 3. November mitgeteilt hat, haben Busse und Bahnen sogar an Beliebtheit verloren. Kein Wunder. Werden die Preise für Tickets doch auch hier regelmäßig erhöht.

Während 1996 noch 11,5 Prozent der Berufspendler den Öffentlichen Nahverkehr genutzt haben, waren es im vergangenen Jahr schon nur noch 10,8 Prozent. Damals lag die Arbeitsstätte für 52,3 Prozent der Berufstätigen in weniger als 10 Kilometern Entfernung. Heute trifft das nur noch auf 45,8 Prozent zu. Die Anfahrtswege haben sich deutlich verlängert und viele sind bereit für einen Job längere Strecken auf sich zu nehmen.

Da man mit dem Auto schneller und unabhängiger ist, ist der Trend zum eigenen PKW vollkommen nachvollziehbar. Auch wenn sich der Öffentliche Nahverkehr in den letzten Jahren deutlich verbessert hat.

Das „Goldene Lenkrad 2009“

Montag, November 9th, 2009

Am 4. November war es wieder soweit: Das Goldene Lenkrad wurde vergeben. In diesem Jahr nicht nur von der „Bild am Sonntag”, sondern auch der Fachzeitschrift „Auto Bild” und deren europäischen Schwesterblättern. Der Autopreis wurde 1976 von Axel Springer ins Leben gerufen und ist bis heute eine wichtige Auszeichnung in der Autobranche.

In der Jury saßen nicht nur Chefredakteure der Auto-Bild, sondern auch Rennfahrer Walter Röhrl, die DTM-Piloten Mattias Ekström und Ralf Schumacher, Rennsport-Legende Hans-Joachim Stuck sowie einige bekannte Showgrößen.

In der Kompaktklasse konnte der Opel Astra die Jury überzeugen. Das Modell wird im Dezember auf den Markt kommen und ab 15.900 Euro zu haben sein. In der Mittelklasse ging die Trophäe an den Audi A5 Sportback, in der Kleinwagenklasse an den Polo. Volkswagen konnte sich gleich doppelt freuen, denn gemeinsam mit dem Toyota Prius teilt sich der Polo Blue Motion das „Grüne Lenkrad”, das erst seit 2007 vergeben wird.