Posts Tagged ‘autokauf’

Autokauf im Ausland soll einfacher werden

Freitag, Mai 15th, 2009

Bisher war ein Autokauf im Ausland nicht immer unbedingt einfach. Das ändert sich jetzt aber, denn der sogenannte EU-Typenschein reduziert künftig den Verwaltungsaufwand, wie EU-Industriekommissar Günter Verheugen vergangene Woche bekannt gegeben hat.

Der EU-Typenschein ist eine Übereinstimmungsbescheinigung, die Hersteller in Zukunft EU-weit jedem Neuwagen beifügen müssen. In dem Dokument wird bestätigt, dass das Fahrzeug alle in der EU geltenden technischen Voraussetzungen erfüllt und damit in jedem Mitgliedsstaat frei in den Verkehr gebracht werden darf. Wer ein Auto im Ausland kauft, kann dieses anschließend also problemlos bei seiner heimischen Zulassungsstelle anmelden.

Die Regelung über die Übereinstimmungsbescheinigung gilt für alle neuen Fahrzeuge, für die ab dem 29. April 2009 eine EG-Typgenehmigung erteilt wurde.

Kinder & Jugendliche beeinflussen den Autokauf stärker als gedacht

Dienstag, Mai 5th, 2009

Im Kompetenzzentrum „Frau und Auto” der Hochschule Niederrhein in Krefeld haben qualitative Studien jetzt gezeigt, dass Kinder und Jugendliche einen stärkeren Einfluss auf den Autokauf haben, als bisher angenommen. Während Eltern vor allem auf Sicherheit setzen, stellen besonders Jugendliche hohe Anforderungen an die „Familienkutsche”.

Sind die Kinder klein, haben sie noch nicht viel Mitspracherecht. Hier entscheiden nach wie vor die Eltern und achten überwiegend auf spezielle Kopfschutzvorrichtungen oder Anschnall-Warnsignale. Werden die Kinder älter, steigen auch die Ansprüche. Mitfahrer zwischen acht und zwölf Jahren legen mehr Wert auf Technik und wollen beispielweise Anschlüsse für ihre MP3- oder DVD-Player. Da sie die Kindersicherung in diesem Alter leichter durchschauen, wünschen sich Eltern intelligentere Systeme.

Ab dem zwölften Lebensjahr steigen die Anforderungen erneut. Besonders 16- bis 18jährige, die kurz vor dem eigenen Fahren stehen, fordern hier ein Mitspracherecht und achten neben der Optik auch auf die Leistung unter der Haube. Schließlich wird das gemeinsame Familienmobil mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ihr erstes Auto.

„Die Umweltprämie ist ein Witz“

Donnerstag, April 23rd, 2009

So sieht es der Experte Dieter Teufel, Leiter des Umwelt- und Prognose-Instituts (UPI)in Heidelberg. Aus ökologischer Sicht verdiene die „Umweltprämie” ihren Titel in keinster Weise, denn anhand von gewissen Anhaltspunkten wird deutlich, dass durch sie auf keinen Fall CO2 eingespart wird. Im Gegenteil. Die Abwrackprämie erhöht den Kohlendioxidausstoß auf deutschen Straßen.

Für die Prämie in Höhe von 2.500 Euro kommen nur Autos in Frage, die mindestens neun Jahre alt sind und gegen einen Neuwagen „eingewechselt” werden. Dabei sind viele Fahrzeuge über neun oder zehn  Jahren noch fahrtauglich und werden eigentlich nur verschrottet, damit Platz für neue Wagen wird und das Geld vom Staat kassiert werden kann.

Was aber vergessen wird: Schon während der Produktion eines Fahrzeugs wird CO2 freigesetzt. Einer Faustregel zufolge knapp 20 Prozent der Menge, die während der eigentlichen Betriebsdauer anfallen. Wird ein Auto, was eigentlich noch funktions- und fahrtüchtig ist, verschrottet, wirft man auch einen Teil dieser Produktionsenergie weg, während die Herstellung eines Neuwagens zeitgleich ebenso viel neues CO2 verursacht.

Das ist aber noch nicht alles. Kauft sich ein Autofahrer mit Hilfe der Prämie das gleiche Modell in Form eines Neuwagens, verbraucht er i.d.R. mehr Treibstoff und damit auch mehr CO2. Der Motor an sich ist in einem neuen Fahrzeug zwar sparsamer, das Auto hat aber mehr Leistung und verbraucht durch zusätzliche Ausstattungen wie Klimaanlage und Co. extra.

Betrachtet man die ganze Thematik ökonomisch, wäre es sinnvoller gewesen absolute Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von Neuwagen zu setzen.  

Abwrackprämie hat im März 2009 für ein gewaltiges Plus gesorgt

Montag, April 13th, 2009

40 Prozent Plus. Die Abwrackprämie hat im März 2009 für einen gewaltigen Anstieg der Neuzulassungen in Deutschland gesorgt und die Zahlen nach oben schnellen lassen. Der Autoimporteursverband VDIK hat mitgeteilt, dass 401.000 Neuwagen zugelassen wurden. Besonders ausländische Hersteller konnten bisher von der staatlichen Abwrackprämie profitieren.

Mehr als eine Million Interessenten haben bis dato die Umweltprämie reserviert und Diskussionen um die Aufstockung der Prämie vorangetrieben. Die ursprünglichen 1,5 Milliarden, die von der Regierung vorgesehen wurden, sind nämlich nur für 600.000 Neufahrzeuge ausgelegt und werden langsam aber sicher knapp. Letzte Woche wurde zwar die Aufstockung der Abwrackprämie angekündigt, allerdings sind viele Autokäufer unsicher, welche Konsequenten dieser Schritt hat. U.a. ist von einer Kürzung bzw. Halbierung des Prämienbetrages die Rede.

Immer die Kfz-Versicherung beim Gebrauchtwagenkauf prüfen

Mittwoch, April 1st, 2009

Trotz dem Boom der Abwrackprämie entscheiden sich viele immer noch für einen Autokauf von Privat zu Privat. Der hat es allerdings in sich, denn der Käufer übernimmt automatisch die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verkäufers. Wer die Police wechseln möchte, sollte das gekaufte Auto bei der Zulassungsstelle auf die gewünschte Versicherungsgesellschaft umstellen lassen.

Am ratsamsten ist der Abschluss eines Musterkaufvertrages (erhältlich bei jeder Versicherung), in dem auch der Passus über den Versicherungsschutz enthalten ist und festlegt, ob die Versicherung beibehalten oder gekündigt wird.

Bevor man sich nach einem privaten Autokauf ans Steuer setzt, sollte geprüft werden, ob überhaupt ein Versicherungsschutz besteht. Käufer sollten sich vom Verkäufer die Police und entsprechende Belege zeigen lassen.

Sind Online-Autokäufe bei Discountern sinnvoll?

Sonntag, März 22nd, 2009

Bei Lidl bekommt man seit einiger Zeit nicht nur frisches Obst oder Getränke, sondern im Online-Shop auch Neuwagen. Aktuell sind der Opel Corsa 1.0 und der VW Cross Polo 1.4 16 V für 10.570 bzw. 13.645 Euro im Angebot und rufen Verbraucherschützer auf den Plan. Ein Online-Kauf beim Discounter birgt nämlich gewisse Risiken, da Probefahrten und Vorab-Besichtigungen beispielsweise nicht möglich sind.

Mit Lidl selbst haben Kunden bei einem Kauf eigentlich gar nichts zu tun, denn der Discounter vermittelt lediglich das Angebot. Der Autokauf wird über die Firma ATG Automobile GmbH abgewickelt, die ihren Sitz in Heinsberg-Dremmen hat. Die Herstellergarantie beträgt zwei Jahre und in dieser Zeit können Reparaturen in einer Werkstatt des Herstellers durchgeführt werden. Problematisch wird es allerdings, wenn ein Auto komplett zurückgegeben werden soll. Denn dann kann es passieren, dass der Kunde Transportkosten übernehmen muss.

Auch die angegebenen Lieferzeiten von 3-5 bzw. 4-7 Monaten sind vage Bezeichnungen und sollten bei Kaufinteresse auf eine genaue Lieferwoche begrenzt werden. Nur dann sind bei einem unpünktlichen Eintreffen auch Reklamationen möglich. Zudem sollte von der geforderten Banküberweisung im Voraus abgesehen werden. Eine Barzahlung bei Übergabe des Wagens ist nicht nur üblich, sondern ratsam.

Abwrackprämie jetzt schon beim Kauf garantiert

Samstag, März 7th, 2009

Die Zeit vergeht. Das neue Jahr ist schon wieder drei Monate alt und macht so langsam allen Druck, die auf die staatliche Abwrackprämie hoffen. Die gibt es nämlich nur noch bis Ende 2009 und auch nur mit einem begrenzten Prämienvolumen von 1,5 Milliarden Euro.

Deswegen hat sich Bundeswirtschaftsministerium jetzt wieder etwas Neues ausgedacht: Die Abwrackprämie soll zum dritten Mal geändert und nun bereits beim Kauf eines Neuwagens, nicht erst bei der Zulassung, gesichert sein. Damit sollen Käufer, die sich für ein Auto mit langer Lieferzeit entschieden haben, nicht benachteiligt werden oder gar leer ausgehen. Wer künftig den Kaufvertrag für ein Auto erwirbt, hat demnach auch ein Anrecht auf die Prämie.

Und der Andrang ist groß: Bis dato wurden bereits 150.000 Anträge eingereicht, pro Tag kommen rund 10.000 neue hinzu. Die Höchstzahl der 600.000 subventionierten Autos könnte also bald erreicht sein.

Weibliche Sicht bestimmt die Zukunft der Autobranche

Samstag, Februar 28th, 2009

Autos sind keine reinen Fortbewegungsmittel, sie werden immer mehr zu Statussymbolen. Während Männer beim Autokauf vor allem auf die Leistung eines Wagens schauen und nach PS-Stärke lechzen, sind Frauen kritischer und achten auf andere Dinge. Diese „verpönte” weibliche Sicht könnte die Branche allerdings in Zukunft voranbringen.

Eine ansprechende Innenausstattung, niedriger Spritverbrauch und geringer CO2-Ausstoß, genügend Platz im Kofferraum und eine einfache Bedienbarkeit der Instrumente gehören zu den wichtigsten weiblichen Entscheidungskriterien beim Autokauf. Bei Männern spielen Zuverlässigkeit, Sicherheit und alternative Antriebe dagegen meist eher eine untergeordnete Rolle.

Wo männliche Käufer auf Leistung setzen, ist bei Frauen das Vernunft- und Zukunftsdenken entscheidend. Sie denken praktischer. Und ob in der Familie oder im Job: Mittlerweise beeinflussen Frauen schon rund ¾ aller Autokauf-Entscheidungen. Eine Tatsache, die auch Autohersteller berücksichtigen sollten, wenn sie in Zukunft Fahrzeuge verkaufen wollen.

Abwrackprämie auch beim Leasing

Dienstag, Januar 27th, 2009

Die Abwrackprämie hat in den letzten Tagen ja schon für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Nun gibt es aber wieder eine Neuerung: Die 2.500 Euro Prämie gibt es nicht nur beim Kauf eines Neuwagens, sondern auch bei einem geleasten Neufahrzeug.

Jedes Fahrzeug, das zum ersten Mal in Deutschland zugelassen wird und mindestens Euro 4 Norm hat, gilt als Neuwagen. So auch Leasingfahrzeuge. Das geht aus dem Entwurf der „Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen” hervor, die am 27. Januar vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll. Demnach erhält dann jeder Autofahrer, der sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrottet und sich für einen umweltfreundlichen Neuwagen entscheidet, die staatliche Prämie.

Die Nachfrage nach Neuwagen ist seit der Veröffentlichung der Abwrackprämie zwar deutlich gestiegen, aber es sollte auch nicht vergessen werden, dass viele Fahrzeuge, die trotz ihres hohen Alters eigentlich noch fahrtüchtig sind, für eine magere Prämie verschrottet werden. Die Umweltfreundlichkeit sei hier mal in Frage gestellt.

2.500 Euro Prämie beim Kauf eines Neuwagens

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Die Deutschen wollen nicht. Also muss sich die große Koalition neue Tricks überlegen, mit denen verunsicherte Verbraucher zum Kauf eines Neuwagens „überredet” werden können. Nachdem die Steuerbefreiung für wenig Begeisterung gesorgt hat, ist nun die Verschrottungsprämie wieder auf dem Tisch.

Wer demnach ein Auto besitzt, das bereits älter als neun Jahre und länger als ein Jahr auf den Halter zugelassen ist und eventuell die Anschaffung eines umweltfreundlichen Neu- oder Jahreswagens plant, kann sich jetzt 2.500 Euro Prämie sichern, wenn er seinen alten fahrbaren Untersatz verschrottet. Diese Summe hat sich die Koalition im Rahmen des zweiten Konjunkturpaketes als Anreiz überlegt.  Viele Autobauer haben mittlerweile auch eigene Werbeaktionen an die Prämie gekoppelt und erhoffen sich so mehr Käufer.

Allerdings wird schon wieder Kritik laut, denn viele Verbraucher sind der Meinung, dass dieses Programm der deutschen Autoindustrie mit ihren Premiumfahrzeugen nur wenig nützen wird. Halter, die ein mehr als neun Jahre altes Auto mit einem Zeitwert von unter 2.500 Euro fahren, kaufen üblicherweise keinen Neuwagen.