Posts Tagged ‘autokauf’

Immer mehr Autokäufer sind weiblich

Sonntag, Januar 24th, 2010

Frauen gehören nicht ans Steuer. Dass diese Aussage veraltet ist, steht spätestens seit der Abwrackprämie fest. Denn im vergangen Jahr haben sich deutlich mehr Frauen für einen Autokauf entschieden als in den vergangenen Jahren. Um es in Zahlen auszudrücken: 2009 ist der Frauenanteil unter den Neuwagenkäufern auf 39 Prozent gestiegen. 2008 waren es noch 31,6 Prozent. Ein „historisch hoher Anteil”, wie Professor Ferdinand Dudenhöffer erklärt.

Doch auch wenn der Anteil weiblicher Käuferinnen gestiegen ist - Hinter den Männern liegen sie immer noch mit deutlichem Abstand zurück.

Männer erhalten höhere Rabatte beim Autokauf

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Die Münchner Unternehmensberatung Progenium hat eine Befragung unter 2.000 Personen durchgeführt und dabei festgestellt, dass Männer beim Autokauf deutlich höhere Rabatte erzielen als Frauen. Je nach Autoklasse sind Unterschiede von bis zu 1000 Euro möglich.

Männer handeln durchschnittlich einen Rabatt von 13,7 Prozent aus, bei Frauen sind es im Schnitt 11,3 Prozent. Beim Kauf eines Kleinwagens im Wert von rund 10.000 Euro sparen die Herren der Schöpfung demnach knapp 240 Euro mehr. Bei Luxuswagen ist der Vorteil noch größer.

Unterschiede gibt es aber nicht nur bei den Geschlechtern, sondern auch bei den Altersklassen. Laut der Umfrage erzielen die 41- bis 50-Jährigen mit bis zu 14,2 Prozent die höchsten Nachlässe, während die bis 30-Jährigen nur auf 11,6 Prozent kommen.

Autokauf: Wann gilt ein Auto als unfallfrei?

Samstag, Dezember 5th, 2009

Wer auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen ist, wird immer wieder auf den Begriff „unfallfrei” stoßen und die Definition für diese Eigenschaft ist eigentlich ganz simpel: Jedes Fahrzeug, das bislang keinen Unfallschaden erlitten hat, gilt als unfallfrei. Dies trifft im rechtlichen Sinne allerdings nur auf die wenigstens Autos zu, denn alle Schäden, die durch äußere Einwirkung am Fahrzeug entstanden sind, sind Unfallschäden! Dazu zählen auch typische Kleinschäden wie Parkrempler.

Wenn im Kaufvertrag der Begriff „unfallfrei” verwendet wird, gilt dies rechtlich als wesentliche Eigenschaft. Sollte der Käufer nach dem Kauf einen Schaden entdecken, auch Monate später, kann er vom Vertrag zurücktreten. Selbst wenn auf dem Papier jede Gewährleistung ausgeschlossen ist. Wer einen offenkundigen Unfallschaden verschweigt, muss sich zudem den Vorwurf des Betrugs gefallen lassen.

Auch der Begriff „Bagatellschaden” sollte vorsichtig verwendet werden. Bei einer eingedrückten Tür ist das Auto zwar kein Unfallwagen, gleichzeitig aber auch nicht unfallfrei! Im Zusammenhang mit dieser Eigenschaft dürfen als Bagatellschaden wirklich nur Kleinigkeiten bezeichnet werden, die den Wert des Fahrzeugs nach der Reparatur nicht herabsetzen. Dazu zählen beispielsweise der Austausch eines Scheinwerfers oder Steinschläge/Risse in der Scheibe.

Nach der Abwrackprämie: 70 Prozent der Bundesbürger denken nicht an einen Autokauf

Freitag, November 6th, 2009

Eine Umfrage der VHV Versicherungen und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung ist zu der Feststellung gekommen, dass sich mehr als 70 Prozent der deutschen Bundesbürger in den kommenden 12 Monaten keinen Neu- oder Jahreswagens kaufen wollen und nicht mal jeder Fünfte über die Anschaffung eines Gebrauchten nachdenkt. Für die Umfrage wurden 1.000 PKW-Halter befragt.

Laut der Umfrage fahren 75 von 100 Deutschen ein Auto, das älter als zwei Jahre ist und fühlen sich nicht dazu verleitet einen neuen Wagen zu kaufen. Das Interesse an einem Gebrauchtwagen ist lediglich bei den 18- bis 29-Jährigen mit 30 Prozent stark ausgeprägt. Die 50- bis 59-Jährigen fühlen sich eher von Neu- oder Jahreswagen angesprochen, während die Altersgruppe 60 plus eher gänzlich auf einen Autokauf verzichten will.

Frauen wollen keine Frauenautos

Donnerstag, Oktober 8th, 2009

Frauen sind die besseren Menschen. Zumindest wenn es um Autos bzw. Autokäufe geht und wenn man sie selbst fragt. Während Männer nur PS-Leistungen im Kopf haben, achten Frauen auf alternative Kraftstoffe oder die Sicherheitsausstattung eines Wagens und beeinflussen mittlerweile rund 75 Prozent aller Autokaufentscheidungen. Doch wenn sie ein was gar nicht wollen, dann eine Sonderbehandlung und - Frauenautos -!

Frauen spielen für die Autoindustrie eine immer bedeutendere Rolle, eben weil sie so einen großen Einfluss haben und damit einen Großteil der Autokäufe beeinflussen. Wer einen Mann zum Kauf überzeugen will, der muss auch die Frau an seiner Seite für sich gewinnen. Ganz einfach.

Auf der IAA, die immerhin 30 Prozent weiblicher Besucherinnen vorzuweisen hat, gibt es mittlerweile eine Ladies Corner, in der sich Frauen über wichtige Themen rund ums Auto austauschen können, während Männer mit glänzenden Augen die PS-Monster in der Nachbarhalle observieren.

Nur weil Frauen mehr Wert auf die Ausstattung eines Wagens, die Sicherheit ihrer Kinder oder den Umweltschutz legen, wollen sie keine speziellen Autos, die sie in irgendeiner Form „degradieren”. Dennoch sind Marken wie Mercedes, BMW und AUDI sind für Frauen weniger interessant als für Männer. Eine echter Herausforderung für die Hersteller.

Die deutsche Bundesregierung will den Kauf von Elektroautos fördern

Sonntag, September 13th, 2009

Kaum ist die Abwrackprämie ausgelaufen, hat die Bundesregierung schon einen neuen Aktionsplan: Bis 2012 soll der Kauf von Elektroautos gefördert werden. Der „Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität” sieht Kaufhilfen bei der Markteinführung der ersten 100.000 Fahrzeuge vor. Zudem soll ein flächendeckendes Netz von Stromtankstellen entstehen. Aus dem zweiten Konjunkturpaket stehen dafür 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Experten rechnen damit, dass bis zum Jahr 2020 rund eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein werden. Dazu müssen Deutschlands Entwickler allerdings neue Standards setzen, besonders bezüglich der Akkuleistung und der Reichweite. Bisherige Elektroautos nutzen Akkus, die mit einer Aufladung nur Strecken von 40 bis 130 Kilometer zurücklegen können. Zum Vergleich: Mit Benzin oder Diesel sind für herkömmliche Fahrzeuge 450 bis 600 Kilometer möglich!

Bei Elektroautos gehen die Meinungen deshalb deutlich auseinander. Umweltschützer kritisieren die CO2-intensive Entwicklung von Strom, die Bundesregierung und auch die Energiebranche sehen in der Elektro-Mobilität aber eine gute Infrastruktur, die ausgebaut werden muss. Vor allem erneuerbare Energien, bei denen Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken unnötig sind, sind ein wichtiges Thema.

Autokauf mal anders - „Auto Top Deal“

Mittwoch, August 19th, 2009

Wer einen Neuwagen oder einen jungen Gebrauchten sucht, hat jetzt eine völlig neue Möglichkeit: Auf www.autotopdeal.de können Kaufinteressenten und Händler einzigartig zusammenfinden. Käufer geben einfach ihren Autowunsch, preisliche Vorstellungen, eine Angebotsfrist und eine Region vor und Händler aus ganz Deutschland können dann auf diese Anfrage reagieren. Ist die Frist abgelaufen, können Käufer aus der Angebotsliste maximal drei Angebote auswählen und erhalten dann die Kontaktdaten des Händlers.

Den größten Vorteil hat dabei der Suchende, denn die Händler unterbieten sich gegenseitig. Der gesamte Vorgang ist für Kaufinteressenten kostenlos, Händler zahlen lediglich eine Vermittlungspauschale in Höhe von 45 Euro. Alles verläuft anonym, bis sich der Käufer für Angebote entschieden hat.

Auf autotopdeal.de können sich sowohl Käufer als auch Händler anmelden und nach verlässlichen Angeboten suchen bzw. Verhandlungen mit wirklich interessierten Käufern führen.

Zum Portal.

Nasen und Ohren auf beim Autokauf

Dienstag, Juli 14th, 2009

Der Geruch oder der Klang eines Neuwagens sind für manche störend, für viele aber geradezu hypnotisierend. Wie ein Auto riecht oder welche Nebengeräusche es hat, ist nämlich kein Zufall. Einblicke in ein geheimes Labor von Audi.

Beim Kauf eines Autos sind typische Eigenschaften der Marke ausschlaggebend und müssen eine positive Wirkung auf den Käufer haben. Daran arbeiten Hersteller ganz gezielt, z.B. das „Knister-Knaster”-Team” von Audi. Entwickler und Spezialisten analysieren permanent störende Geräusche und überprüfen die Beständigkeit von Werkstoffen. Dazu wird schon mal ein Trip in die Wüste unternommen, um das Fahrzeug unter extremen Bedingungen unter die Lupe zu nehmen und zu sehen, wie sich Klimaanlage und Co. verhalten.

Neben dem „Knister-Knaster-Team” setzt Audi seit Mitte der 80er Jahre auch auf sein „Nasenteam”. Hier werden Werkstoffe Schnüffeltests unterzogen, damit negative Gerüche gar nicht erst in die Produktion gelangen.

EU-Autos besonders günstig

Freitag, Juni 5th, 2009

Die Angst vor der Krise sorgt bei vielen Konzernen für sinkende Preise und beschert Autokäufern traumhafte Sonderangebote. Wer ein Auto kaufen will, kann sich aber auch nach EU-Fahrzeugen umsehen, denn diese sind teilweise bis zu 30 Prozent günstiger.

Bei den sogenannten Re-Importwagen handelt es sich um Autos deutscher Hersteller, die nach ihrer Produktion in einem ausländischen Land wieder nach Deutschland reimportiert werden. Die Preisunterschiede kommen durch unterschiedliche Mehrwertsteuersätze und Währungen in den einzelnen Ländern zustande und nicht, wie viele denken, durch eine qualitativ schlechtere Ware. Beim Kauf eines dänischen Neuwagens entfällt beispielsweise die Luxusteuer und es werden nur die im Land üblichen Steuersätze angerechnet.

Übrigens: EU-Neuwagen haben, wie jedes andere beim deutschen Vertragshändler gekaufte Fahrzeug, zwei Jahre Garantie und können in den Genuss der staatlichen Abwrackprämie in Höhe von 2.500 Euro kommen.

Immer mehr Autokäufer verzichten auf viele PS

Montag, Mai 25th, 2009

Der Trend zu PS-starken Fahrzeugen scheint gebrochen. Seit der Einführung der Abwrackprämie kaufen die Deutschen wieder weniger leistungsstarke Fahrzeuge und haben die durchschnittliche PS-Zahl in den ersten vier Monaten des Jahres auf 116,9 PS gesenkt. 2008 waren es noch 131,2 PS. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Center Automotive Research (CAR).

Vor 14 Jahren, 1995, hatten Neuwagen in Deutschland noch durchschnittlich 94,5 PS. In den letzten Jahren war dieser Wert kontinuierlich gestiegen. CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer geht allerdings davon aus, dass sich die Leistungsstärke in diesem Jahr nicht weiter verringern wird, da das Interesse an der Abwrackprämie und damit auch an Klein- und Kleinstwagen allmählich nachlässt. Statt 10.000 und mehr Anträgen/Tag beantragen derzeit täglich „nur” noch rund 8.000 Bürger die staatliche Prämie. Bis Anfang Juni soll die Zahl auf 5.000 zurückgehen.

Dudenhöffer ist sich zudem sicher, dass „ das Nachbeben der Abwrackprämie im deutschen Markt auch noch im Jahr 2010 stark zu spüren sein wird”. Er sieht viele Markenhändler als existenzgefährdet, da Verbraucher nach dem Wegfall der Abwrackprämie hohe Rabatte einfordern werden.