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Teilkasko zahlt bei Sturmschäden nicht immer

Donnerstag, November 26th, 2009

In der letzten Zeit ist es auffällig oft windig und stürmisch. Herabfallende Äste und Ziegel oder sogar entwurzelte Bäume sind keine Seltenheit mehr und vor allem für Autofahrer ein wichtiges Thema. Denn wer zahlt eigentlich für Sturmschäden am Fahrzeug? In der Teilkasko werden diese nicht zwangsläufig abgedeckt, denn erst bei Schäden ab Windstärke acht wird gezahlt. Die Vollkasko reguliert dagegen Schäden bei jeder Windgeschwindigkeit.

Wer einen Schaden an seinem Auto feststellt, sollte diesen also unverzüglich melden und sich bei der regionalen Klima- und Umweltberatungen des Deutschen Wetterdienstes eine Bestätigung über die Windstärke ausstellen lassen. Die Teilkasko-Versicherung springt ein, wenn der Wind nachweislich mit mindestens Stärke acht, also mit mehr als 62 km/h, geweht hat.

Übrigens: Notreparaturen am Auto sind erlaubt. Da es aber passieren kann, dass die Versicherung einen Gutachter schickt, sollte man nach Möglichkeit die Hände vom Fahrzeug lassen.

Jedem fünften Autozulieferer droht der Konkurs

Montag, November 23rd, 2009

Obwohl sich die Autoindustrie langsam wieder von der Absatzkrise zu erholen scheint, haben Autozulieferer mächtig zu kämpfen. Die letzten Monate haben so manches Unternehmen in die Pleite getrieben und laut einer aktuellen Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes D&B ist jeder fünfte Autozulieferer vom Konkurs bedroht.

In den letzten Wochen ist die Zahl der gefährdeten Unternehmen um fast 70 Prozent gestiegen und derzeit sind 1100 Autozulieferer akut gefährdet. Besonders der starke Aufschwung könnte die betroffenen Unternehmen zusätzlich schwächen. Denn da viele ihre Lagerbestände abgebaut haben, müssten sie für eine höhere Produktion und den Einkauf der notwenigen Rohstoffe wieder Geld investieren. Wer wenig Eigenkapital hat, dem könnte dann die Zahlungsunfähigkeit drohen.

Bremsflüssigkeit regelmäßig austauschen

Mittwoch, November 18th, 2009

Der Automobilclub von Deutschland erinnert daran, dass die Bremsflüssigkeit im Auto alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht werden sollte, da sich mit der Zeit der Wasseranteil im Gemisch erhöht und dadurch die Bremswirkung eingeschränkt wird.

Die Bremsflüssigkeit überträgt den Druck, der auf das Bremspedal ausgeübt wird, mittels Leitungen in die Kolben in den Radbremszylindern und verursacht so, dass die Bremsbeläge an die Bremsscheiben gedrückt werden. Dabei entstehen Wärme- und Kondenswasser, die den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit stark absinken lassen können.

Wird die Flüssigkeit nicht regelmäßig getauscht, kann es passieren, dass die Bremsen wohlmöglich komplett versagen und es zu einem Unfall kommt.

60 Prozent der Berufstätigen bevorzugen das Auto

Sonntag, November 15th, 2009

Obwohl der Klimawandel ein ernstes Thema ist und die Spritpreise stetig steigen, ziehen 60 Prozent der Berufstätigen in Deutschland den eigenen PKW den Öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Wie das Statistische Bundesamt am 3. November mitgeteilt hat, haben Busse und Bahnen sogar an Beliebtheit verloren. Kein Wunder. Werden die Preise für Tickets doch auch hier regelmäßig erhöht.

Während 1996 noch 11,5 Prozent der Berufspendler den Öffentlichen Nahverkehr genutzt haben, waren es im vergangenen Jahr schon nur noch 10,8 Prozent. Damals lag die Arbeitsstätte für 52,3 Prozent der Berufstätigen in weniger als 10 Kilometern Entfernung. Heute trifft das nur noch auf 45,8 Prozent zu. Die Anfahrtswege haben sich deutlich verlängert und viele sind bereit für einen Job längere Strecken auf sich zu nehmen.

Da man mit dem Auto schneller und unabhängiger ist, ist der Trend zum eigenen PKW vollkommen nachvollziehbar. Auch wenn sich der Öffentliche Nahverkehr in den letzten Jahren deutlich verbessert hat.

Festnetz-Telefonie im Auto ist erlaubt

Donnerstag, November 12th, 2009

Dass im Auto die Nutzung von Handys verboten ist, weiß eigentlich jeder. Überraschenderweise ist das Telefonieren mit einem Festnetz-Telefon aber erlaubt. Das hat jetzt zumindest das Oberlandesgericht Köln entschieden.

Ausschlaggebend  war der Fall eines Bonner Autofahrers, der nur 3 Kilometer von seinem Haus entfernt über das Mobilteil seines Festnetz-Telefons ein Gespräch angenommen hatte. Er wurde erwischt und sollte 40 Euro Strafe für den Verstoß gegen das Handy-Verbot bezahlen. Der Mann legte Berufung ein und bekam Recht!

Das Mobilteil einer Festnetzanlage falle nicht unter die Mobiltelefon-Vorschrift des § 23 Abs. 1a der Straßenverkehrsordnung, so der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Köln. Nach dem allgemeinen Sprachverständnis gelten Mobilteile bzw. Handgeräte nicht als Mobiltelefone im Sinne des sog. Handy-Verbots, da sie eine geringe Reichweite haben und für einen praktischen Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr nicht geeignet sind.

Das „Goldene Lenkrad 2009“

Montag, November 9th, 2009

Am 4. November war es wieder soweit: Das Goldene Lenkrad wurde vergeben. In diesem Jahr nicht nur von der „Bild am Sonntag”, sondern auch der Fachzeitschrift „Auto Bild” und deren europäischen Schwesterblättern. Der Autopreis wurde 1976 von Axel Springer ins Leben gerufen und ist bis heute eine wichtige Auszeichnung in der Autobranche.

In der Jury saßen nicht nur Chefredakteure der Auto-Bild, sondern auch Rennfahrer Walter Röhrl, die DTM-Piloten Mattias Ekström und Ralf Schumacher, Rennsport-Legende Hans-Joachim Stuck sowie einige bekannte Showgrößen.

In der Kompaktklasse konnte der Opel Astra die Jury überzeugen. Das Modell wird im Dezember auf den Markt kommen und ab 15.900 Euro zu haben sein. In der Mittelklasse ging die Trophäe an den Audi A5 Sportback, in der Kleinwagenklasse an den Polo. Volkswagen konnte sich gleich doppelt freuen, denn gemeinsam mit dem Toyota Prius teilt sich der Polo Blue Motion das „Grüne Lenkrad”, das erst seit 2007 vergeben wird.

Nach der Abwrackprämie: 70 Prozent der Bundesbürger denken nicht an einen Autokauf

Freitag, November 6th, 2009

Eine Umfrage der VHV Versicherungen und des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung ist zu der Feststellung gekommen, dass sich mehr als 70 Prozent der deutschen Bundesbürger in den kommenden 12 Monaten keinen Neu- oder Jahreswagens kaufen wollen und nicht mal jeder Fünfte über die Anschaffung eines Gebrauchten nachdenkt. Für die Umfrage wurden 1.000 PKW-Halter befragt.

Laut der Umfrage fahren 75 von 100 Deutschen ein Auto, das älter als zwei Jahre ist und fühlen sich nicht dazu verleitet einen neuen Wagen zu kaufen. Das Interesse an einem Gebrauchtwagen ist lediglich bei den 18- bis 29-Jährigen mit 30 Prozent stark ausgeprägt. Die 50- bis 59-Jährigen fühlen sich eher von Neu- oder Jahreswagen angesprochen, während die Altersgruppe 60 plus eher gänzlich auf einen Autokauf verzichten will.

hiir One – „Mein Auto spricht“

Dienstag, November 3rd, 2009

Von sprechenden Autos hat man schon als Kind geträumt, während man David Hasselhoff alias Michael Knight und K.I.T.T staunend bei ihren Abenteuern zugesehen hat. Jetzt wird dieser Traum Wirklichkeit. Die Firma hiir hat ein Einbau-Set entwickelt, mit dem der heißgeliebte fahrbare Untersatz ganze Sätze oder Töne von sich gibt, wenn er auf- und zugeschlossen wird.

Neben „Ich bin dein Auto”, „Auf Wiedersehen” oder „Steig doch ein” kann das Vehikel dann auch Phrasen wie „Gib nicht so viel Geld aus” oder „Tschüss Schatz” von sich geben. Es können aber auch eigene MP3-Sounds erstellt und genutzt werden.

Das hiir One-Komplettset kostet 98,80 Euro und beinhaltet den universellen hiir-Player sowie einen Spezial-Lautsprecher inkl. Montageset, SD Card und 10 MP3-Sounds. Der Lautsprecher wird direkt unter der Motorhaube platziert und grüßt dann beim Öffnen und Schließen des Fahrzeugs den Fahrer. Getreu dem Motto:„Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht”.

Hier kann das Einbau-Set bestellt werden.

Die Rabattschlacht im Herbst

Samstag, Oktober 31st, 2009

Seitdem die Abwrackprämie ausgelaufen ist, greifen viele Hersteller auf andere Mittel zurück, um die Flaute zu bekämpfen. Besonders beliebt sind Rabattaktionen, die sich in diesen Tagen zu echten Rabattschlachten entwickeln.

In einer monatlichen Untersuchung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer vom Auto-Forschungszentrum der Universität Duisburg-Essen heißt es, dass bis zu 48 Prozent Nachlass vom Listenpreis möglich sind. Je schneller die Verkäufe zurückgehen, umso schneller kommen auch Rabatt-Aktionen wieder ins Angebot. Im Oktober zählte das Forschungszentrum 306 Rabatt-Aktionen. 29 mehr als im September.

Das Ganze kommt allerdings wenig überraschend. Selbst für Laien war ersichtlich, dass es mit der Autoindustrie nach der Abwrackprämie abwärts gehen und diese umso stärker ums Überleben kämpfen wird. Den deutschen Automarkt erwartet in den kommenden Monaten eine Rezession und die derzeitige Rabattschlacht ist erst der Anfang.

Fahrertür immer zügig schließen

Mittwoch, Oktober 28th, 2009

Wer kennt es nicht: Man fährt eine enge Straße entlang und die Fahrertür eines Autos steht weit offen, ragt mitten in die Straße und versperrt so den Weg. Verkehrsrechtsexperten des Deutschen Anwaltvereins in Berlin haben jetzt darauf hingewiesen, dass die Fahrbahn weisende Tür zügig geschlossen werden muss und nicht länger als nötig offen stehen darf.

Hintergrund sind die besondere Gefahrenminderungspflicht und ein Urteil des Kammergerichts Berlin. Die Richter entschieden, dass die Tür eines Autos nicht länger offen stehen darf, als für das Aussteigen nötig. Für alles andere muss die Beifahrertür genutzt werden.

Dem Urteil vorausgegangen war ein Fall, in dem ein Fahrer beim Aussteigen seinen Schlüssel im Wageninneren verloren hatte und bei offener Tür danach suchte. Ein Fahrzeug streifte und beschädigte die Tür. Dem Fahrer wurde jedoch keine Schuld zugesprochen, da er ausreichend Sicherheitsabstand hatte.