Posts Tagged ‘Auto News’

Verfallsdatum für den Führerschein ab 2013

Donnerstag, Januar 29th, 2009

Über die Gültigkeit des Führerscheins wird schon lange diskutiert. Zu lange. Denn während in Ländern wie Spanien, Holland oder Italien längst ein Verfallsdatum üblich ist, kommt in Deutschland erst jetzt eine neue EU-Richtlinie zum Tragen: Ab Januar 2013 gilt der Führerschein nur noch für 15 Jahre.

Über diese „Leistung” könnte man sich fast freuen, wenn da nicht wieder ein Haken wäre. Wenn der Führerschein nach Ablauf der vorgegebenen Frist erneuert werden muss, gibt es nämlich keinen Test der körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Wobei dieser angebracht wäre, da mit zunehmendem Alter auch die Unfallgefahr steigt. Viele ältere Menschen fühlen sich im Straßenverkehr nicht sicher oder überschätzen sich. Nicht nur die Sehkraft lässt nach, auch die Reaktionsfähigkeit. Das zeigen immer wieder Unfälle, bei denen Rentner am Steuer saßen bzw. die Statistik.

In Deutschland ist heute bereits über ein Viertel aller Autofahrer über 60. Während in anderen Ländern die Fahrtauglichkeit regelmäßig überprüft wird, stört das hierzulande niemanden. Das Schlüsselwort nennt sich „Eigenverantwortung”. Aber wer will als langjähriger und passionierter Autofahrer schon gern zugeben, dass die Fahrtüchtigkeit nachgelassen hat?

Alternative Antriebskonzepte als Krisen-Konsequenz

Freitag, Januar 23rd, 2009

Die weltweite Absatzkrise hat der Autoindustrie auf schmerzhafte Art und Weise vor Augen geführt, dass sie schon viel zu lange am Markt vorbei produziert. Teure Nobelkarossen können und wollen sich nur noch wenige leisten. Der Trend geht zu billigen und sparsamen Autos.

Das scheinen viele Autobauer erst jetzt begriffen zu haben, denn auf der Autoshow im amerikanischen Detroit wurden nun Hybrid-Neuheiten vorgestellt, die nicht nur den Verbrauch verringern, sondern auch verbesserte Umwelteigenschaften vorweisen. Toyota enthüllte im Rahmen der North American International Auto Show bereits die dritte Generation des Prius, Lexus stellte die vierte Baureihe des HS 250h vor und auch Mercedes überraschte mit einer Hybridversion seiner M-Klasse.

Die Krise hat also durchaus auch ihre positiven Seiten, denn Autohersteller müssen nun verstärkt über alternative Antriebskonzepte nachdenken.

Wie kommen Autofahrer an die Abwrackprämie?

Mittwoch, Januar 21st, 2009

Das Thema Abwrackprämie dürfte für rund 18 Millionen Autofahrer in Deutschland interessant sein. Denn ihnen winken rund 2.500 Euro, wenn sie sich dazu entschließen ihren Gebrauchten zu verschrotten und stattdessen einen umweltfreundlichen Neuwagen kaufen. Doch wie kommen sie an das Geld vom Staat?

Um die Prämie zu bekommen, müssen Autobesitzer zunächst gewisse Voraussetzungen erfüllen: Ihr Fahrzeug muss mindestens neun Jahre alt und seit mindestens einem Jahr auf den entsprechenden Namen zugelassen sein. Neuwagen müssen also bis zum 31.12.2009 zugelassen werden, da die Zuschuss-Aktion nur bis Ende 2009 läuft. Die 2.500 Euro gibt es zudem nur, wenn der gekaufte Neuwagen die strenge Abgasnorm erfüllt, sprich ab Schadstoffklasse 4. Da die Regierung insgesamt „nur” 1,5 Mrd. Euro für die Abwrackprämie vorgesehen hat, können maximal 600.000 Autobesitzer Alt gegen Neu tauschen.

Autobesitzer sollten vor dem Tausch auch den tatsächlichen Wert ihres Fahrzeuges kennen, denn wenn der aktuelle Restwert bei über 2.500 Euro liegt, bringt die Prämie recht wenig. Alle, die für ihren alten Wagen dagegen weniger bekommen würden, machen Gewinn.

Die Abwrackprämie kann direkt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn beantragt werden.Sie st nicht herstellergebunden, sondern gilt für alle Fabrikate.

Deutsche Autoindustrie bricht weiter ein

Sonntag, Januar 11th, 2009

Auch zum Start des neuen Jahres hat sich die deutsche Automobilindustrie nicht wirklich erholt. Zu tief sitzt der Schreck, zu groß sind die Folgen der weltweiten Absatzkrise. Wegen des einbrechenden Exports gehen die Verkaufszahlen weiter zurück und so wurden im Dezember rund 22 Prozent weniger Fahrzeuge ins Ausland verkauft, als noch im Vorjahr.

Aber nicht nur Deutschland hat Probleme. Auch Hersteller aus den USA oder Frankreich  haben mit der Krise zu kämpfen und mussten bereits heftige Einbußen hinnehmen. Der Sog der Rezession sorgt dafür, dass alle Automärkte rund um den Globus gleichzeitig nach unten gehen und kein Hersteller verschont bleibt.

Und die Verbraucher? Die sind irritiert und verschieben geplante Autokäufe lieber. Wenn Autobauer also verkaufen wollen, müssen sie schmerzliche Einschnitte vornehmen. Opel kündigte bereits Preissenkungen an.

Der Winter hat Deutschland fest im Griff

Freitag, Januar 9th, 2009

Bis zu Minus 30 Grad. Deutschland erlebt in diesen Tagen den kältesten Winter seit über 22 Jahren und ist entsprechend wenig vorbereitet. Leichtsinnige Sommerreifen, Frostschutz bis zu nur Minus 20 Grad und schwächelnde Autobatterien erschweren so manchem Autofahrer den Start in den Tag. Wer sein Auto rechtzeitig winterfest macht, erspart sich jede Menge Ärger und auch Geld.

Dennoch gab es auch in den vergangenen Tagen wieder Berichte über Autofahrer, die noch mit Sommerreifen unterwegs waren, bei spiegelglatter Fahrbahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und so Unfälle verursacht haben. Auch wenn in Deutschland keine Winterreifenpflicht besteht, sollte man die Bereifung an die klimatischen Umstände anpassen. Bei Schnee und Eis muss mit Winterbereifung gefahren werden. Ansonsten drohen Bußgelder.

Doch nicht nur die richtigen Reifen sind wichtig. Auch klar Sicht ist bei diesen Wetterverhältnissen unabdingbar. Dazu gehört Frostschutzmittel in die Scheibenwischanlage. Bei diesen Temperaturen am besten sogar bis Minus 30 Grad. Und auch der Kühler freut sich über eine entsprechende Ladung.

Deutsche Autoindustrie zieht sich warm an für 2009

Samstag, Dezember 20th, 2008

Finanz-/Wirtschaftskrise. Diese Bezeichnung hat es innerhalb weniger Wochen zum Wort des Jahres gebracht und hält auch die deutsche Autoindustrie nach wie vor in Atem. Die Krise ist noch lange nicht vorbei.

Deutsche Autobauer wappnen sich deswegen schon jetzt für das kommende Jahr. Man rechnet mit 20 bis 25 Prozent Absatzeinbruch, weltweit, und will deswegen mit üppigen Sparprogrammen vorsorgen. Volkswagen prüft seine Modelle erneut, Daimler will die Kosten im großen Umfang senken und BMW die Händler mit Zuschüssen unterstützen.

Georg Fahrenschon, bayrischer Finanzminister der CSU, lehnt dennoch weiterhin staatliche Hilfen ab. Die Notlage deutscher Firmen sei noch lange nicht so dramatisch wie in Amerika und rechtfertige deshalb nicht den Ruf nach staatlichen Subventionen.  

Deutsche Autozulieferer sehen das etwas anders, denn auch sie hat die Krise inzwischen voll erfasst. Aufgrund der Absatzflaute droht kleineren Herstellern sogar das Aus. Der europäische Zuliefererverband fordert mittlerweile Kreditgarantien in Milliardenhöhe.

Rettungspaket für US-Autoindustrie lässt auf sich warten

Donnerstag, Dezember 18th, 2008

Die Einigung auf das Rettungspaket für die gebeutelte US-Autoindustrie dürfte noch ein Weilchen auf sich warten lassen. Die Regierung ließ verlauten, dass sie sich nicht unter Druck setzen lasse und sich der Präsident nach wie vor in Gesprächen mit Unternehmen und Aktionären befinde. Im Senat ist das milliardenschwere Hilfspaket vergangene Woche mit 52 zu 35 Stimmen bereits gescheitert. Die Zukunft von General Motors, Chrysler und Co. ist also weiterhin ungewiss und hängt am seidenen Faden. Wenn nicht bald etwas passiert, wird es aber ganz dunkel.

Nachdem die Demokraten nicht helfen können und die Republikaner nicht wollen, ist nun der Noch-Präsident am Zug. Aktuell prüft Bush alle Optionen und Bücher der Autohersteller, um keinen weiteren Fehler zu machen und die gegenwärtige Krise noch zu verschlimmern. Dadurch verschiebt sich die staatliche Hilfe immer wieder nach hinten und die Konzerne hängen in der Luft.

Momentan blicken alle Leidenden voller Hoffnung in den Januar, wenn ein neuer Kongress und ein neuer Präsident das Sagen haben werden und endlich die erhoffte nötige Unterstützung kommt. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob die Regierung zu einem Entschluss kommt und das, zumindest vorerst helfende, Rettungspaket frei gibt.

Finanzkrise erreicht Automobilbranche

Montag, Oktober 27th, 2008

Die Finanzkrise in den USA überschattet nicht nur das Bankenwesen, sondern zieht mittlerweile auch weitere Kreise. Die schlechte Auftragslage zwingt immer mehr Automobilhersteller wie Ford, Nissan, BMW oder Opel zur Drosselung der Produktion und wirkt sich so auch auf die Automobilzulieferer aus. Die Folgen sind Kurzarbeit oder gar zeitweise Stilllegungen.

Der Absatz von PKW liegt seit der Finanzkrise weit unter dem vom Vorjahr. Kein Wunder. Wer schafft sich in Zeiten der Geldknappheit schon ein neues Auto an? Die Nachfrage sinkt und demzufolge gibt es keine Aufträge. Nicht nur die Automobilindustrie selbst ist betroffen, sondern auch tausende von Arbeitsplätzen. Hersteller wie Volvo sind vom Export nach Amerika abhängig und zu Sparmaßnahmen gezwungen. Dazu gehört auch der Abbau von Stellen, über 3000 sind geplant.

Die Finanzkrise entwickelt sich immer mehr zur Wirtschaftskrise und hat viele Automobilhersteller unvorbereitet getroffen, obwohl die Krise schon seit einigen Monaten nicht mehr zu verkennen war. Wie bei den Banken wird nun auch hier der Ruf nach staatlicher Unterstützung laut. Aber ist er wirklich gerechtfertigt?

Im Herbst die Fahrzeugbeleuchtung prüfen lassen

Freitag, Oktober 17th, 2008

Im Herbst werden die Tage wieder kürzer und damit wird es auch eher dunkel. Es muss also häufiger mit Licht gefahren werden. Sie sollten Ihre Fahrzeugbeleuchtung deshalb vor der dunklen Jahreszeit prüfen lassen, denn vielen Fahrern fällt es selbst nicht auf, wenn die Beleuchtung nicht in Ordnung ist.

Viele Werkstätten bieten im Oktober als besonderen Service kostenlose Überprüfungen der Beleuchtungsanlage an, denn die meisten unterschätzen, welche Folgen eine defekte Beleuchtung haben kann. Besonders bei eingeschränkten Sichtverhältnissen wie Nebel ist die Gefahr groß, dass Sie einen Auffahrunfall verschulden, weil Bremslicht oder Nebelschlussleuchte nicht richtig funktionieren und von Ihrem Hintermann nicht gesehen wurden. Beim Lichttest in der Werkstatt wird deswegen alles geprüft, vom Blinker bis zum Scheinwerfer. Mängel können direkt vor Ort behoben werden und Sie können sicher sein, dass alles korrekt eingestellt ist.

Ebenso wichtig wie die Beleuchtung ist auch die richtige Sicht, denn wenn Schnee und Eis kommen, sind viele schlichtweg zu faul alle Scheiben komplett frei zu kratzen. Das kann fatale Folgen haben, denn es droht nicht nur eine Geldstrafe, sondern bei einem Unfall sogar Mithaftung.  Sorgen Sie also schon vor der Fahrt für eine freie Sicht.

 

Ab 2010 Tempolimit auf deutschen Autobahnen

Samstag, Oktober 11th, 2008

Raser hatten bisher nichts zu lachen und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Ab 2010 wird das Tempo auf deutschen Autobahnen endgültig gedrückt. Das Bündnis der Tempolimit-Verfechter will die Raserei in Deutschland beenden, bevor es die EU tut.

Wenn sich bis 2010 auf unseren Autobahnen nichts ändert, wird die EU-Kommission die Initiative zur „Harmonisierung der Höchstgeschwindigkeiten auf Europas Straßen” ergreifen und im Interesse der Verkehrssicherheit ein Limit festlegen. Die Zahl von Verkehrsopfern soll drastisch reduziert werden und auch in punkto Umweltschutz versprechen sich Tempolimit-Verfechter eine deutliche Besserung.  

Die Verkehrsvorschriften sollen europaweit harmonisiert werden und auch auf deutschen Autobahnen wird das Tempolimit ab 2010 wohl bei 130 km/h liegen. Bisher ist Deutschland nämlich das einzige Land, in dem noch „gerast” werden darf und in dem die automobile Freiheit scheinbar keine Grenzen kennt. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee rechtfertigt sich damit, dass „über 350.000 km der deutschen Straßen bereits geschwindigkeitslimitiert” sind uns es nur noch „7.000 km Autobahn gibt, auf denen schnell gefahren werden darf.” Das reicht der Allianz pro Tempolimit, einem Bündnis von Organisationen und Verbänden, das im November 2007 gegründet wurde, aber nicht. Deutschland wird zum Handeln aufgefordert und kann mit halbherzigen Kampagnen wie „Runter vom Gas!” nicht punkten.