Posts Tagged ‘Auto kaufen’

Kinder & Jugendliche beeinflussen den Autokauf stärker als gedacht

Dienstag, Mai 5th, 2009

Im Kompetenzzentrum „Frau und Auto” der Hochschule Niederrhein in Krefeld haben qualitative Studien jetzt gezeigt, dass Kinder und Jugendliche einen stärkeren Einfluss auf den Autokauf haben, als bisher angenommen. Während Eltern vor allem auf Sicherheit setzen, stellen besonders Jugendliche hohe Anforderungen an die „Familienkutsche”.

Sind die Kinder klein, haben sie noch nicht viel Mitspracherecht. Hier entscheiden nach wie vor die Eltern und achten überwiegend auf spezielle Kopfschutzvorrichtungen oder Anschnall-Warnsignale. Werden die Kinder älter, steigen auch die Ansprüche. Mitfahrer zwischen acht und zwölf Jahren legen mehr Wert auf Technik und wollen beispielweise Anschlüsse für ihre MP3- oder DVD-Player. Da sie die Kindersicherung in diesem Alter leichter durchschauen, wünschen sich Eltern intelligentere Systeme.

Ab dem zwölften Lebensjahr steigen die Anforderungen erneut. Besonders 16- bis 18jährige, die kurz vor dem eigenen Fahren stehen, fordern hier ein Mitspracherecht und achten neben der Optik auch auf die Leistung unter der Haube. Schließlich wird das gemeinsame Familienmobil mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ihr erstes Auto.

„Die Umweltprämie ist ein Witz“

Donnerstag, April 23rd, 2009

So sieht es der Experte Dieter Teufel, Leiter des Umwelt- und Prognose-Instituts (UPI)in Heidelberg. Aus ökologischer Sicht verdiene die „Umweltprämie” ihren Titel in keinster Weise, denn anhand von gewissen Anhaltspunkten wird deutlich, dass durch sie auf keinen Fall CO2 eingespart wird. Im Gegenteil. Die Abwrackprämie erhöht den Kohlendioxidausstoß auf deutschen Straßen.

Für die Prämie in Höhe von 2.500 Euro kommen nur Autos in Frage, die mindestens neun Jahre alt sind und gegen einen Neuwagen „eingewechselt” werden. Dabei sind viele Fahrzeuge über neun oder zehn  Jahren noch fahrtauglich und werden eigentlich nur verschrottet, damit Platz für neue Wagen wird und das Geld vom Staat kassiert werden kann.

Was aber vergessen wird: Schon während der Produktion eines Fahrzeugs wird CO2 freigesetzt. Einer Faustregel zufolge knapp 20 Prozent der Menge, die während der eigentlichen Betriebsdauer anfallen. Wird ein Auto, was eigentlich noch funktions- und fahrtüchtig ist, verschrottet, wirft man auch einen Teil dieser Produktionsenergie weg, während die Herstellung eines Neuwagens zeitgleich ebenso viel neues CO2 verursacht.

Das ist aber noch nicht alles. Kauft sich ein Autofahrer mit Hilfe der Prämie das gleiche Modell in Form eines Neuwagens, verbraucht er i.d.R. mehr Treibstoff und damit auch mehr CO2. Der Motor an sich ist in einem neuen Fahrzeug zwar sparsamer, das Auto hat aber mehr Leistung und verbraucht durch zusätzliche Ausstattungen wie Klimaanlage und Co. extra.

Betrachtet man die ganze Thematik ökonomisch, wäre es sinnvoller gewesen absolute Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von Neuwagen zu setzen.  

Abwrackprämie hat im März 2009 für ein gewaltiges Plus gesorgt

Montag, April 13th, 2009

40 Prozent Plus. Die Abwrackprämie hat im März 2009 für einen gewaltigen Anstieg der Neuzulassungen in Deutschland gesorgt und die Zahlen nach oben schnellen lassen. Der Autoimporteursverband VDIK hat mitgeteilt, dass 401.000 Neuwagen zugelassen wurden. Besonders ausländische Hersteller konnten bisher von der staatlichen Abwrackprämie profitieren.

Mehr als eine Million Interessenten haben bis dato die Umweltprämie reserviert und Diskussionen um die Aufstockung der Prämie vorangetrieben. Die ursprünglichen 1,5 Milliarden, die von der Regierung vorgesehen wurden, sind nämlich nur für 600.000 Neufahrzeuge ausgelegt und werden langsam aber sicher knapp. Letzte Woche wurde zwar die Aufstockung der Abwrackprämie angekündigt, allerdings sind viele Autokäufer unsicher, welche Konsequenten dieser Schritt hat. U.a. ist von einer Kürzung bzw. Halbierung des Prämienbetrages die Rede.

Immer die Kfz-Versicherung beim Gebrauchtwagenkauf prüfen

Mittwoch, April 1st, 2009

Trotz dem Boom der Abwrackprämie entscheiden sich viele immer noch für einen Autokauf von Privat zu Privat. Der hat es allerdings in sich, denn der Käufer übernimmt automatisch die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verkäufers. Wer die Police wechseln möchte, sollte das gekaufte Auto bei der Zulassungsstelle auf die gewünschte Versicherungsgesellschaft umstellen lassen.

Am ratsamsten ist der Abschluss eines Musterkaufvertrages (erhältlich bei jeder Versicherung), in dem auch der Passus über den Versicherungsschutz enthalten ist und festlegt, ob die Versicherung beibehalten oder gekündigt wird.

Bevor man sich nach einem privaten Autokauf ans Steuer setzt, sollte geprüft werden, ob überhaupt ein Versicherungsschutz besteht. Käufer sollten sich vom Verkäufer die Police und entsprechende Belege zeigen lassen.

Sind Online-Autokäufe bei Discountern sinnvoll?

Sonntag, März 22nd, 2009

Bei Lidl bekommt man seit einiger Zeit nicht nur frisches Obst oder Getränke, sondern im Online-Shop auch Neuwagen. Aktuell sind der Opel Corsa 1.0 und der VW Cross Polo 1.4 16 V für 10.570 bzw. 13.645 Euro im Angebot und rufen Verbraucherschützer auf den Plan. Ein Online-Kauf beim Discounter birgt nämlich gewisse Risiken, da Probefahrten und Vorab-Besichtigungen beispielsweise nicht möglich sind.

Mit Lidl selbst haben Kunden bei einem Kauf eigentlich gar nichts zu tun, denn der Discounter vermittelt lediglich das Angebot. Der Autokauf wird über die Firma ATG Automobile GmbH abgewickelt, die ihren Sitz in Heinsberg-Dremmen hat. Die Herstellergarantie beträgt zwei Jahre und in dieser Zeit können Reparaturen in einer Werkstatt des Herstellers durchgeführt werden. Problematisch wird es allerdings, wenn ein Auto komplett zurückgegeben werden soll. Denn dann kann es passieren, dass der Kunde Transportkosten übernehmen muss.

Auch die angegebenen Lieferzeiten von 3-5 bzw. 4-7 Monaten sind vage Bezeichnungen und sollten bei Kaufinteresse auf eine genaue Lieferwoche begrenzt werden. Nur dann sind bei einem unpünktlichen Eintreffen auch Reklamationen möglich. Zudem sollte von der geforderten Banküberweisung im Voraus abgesehen werden. Eine Barzahlung bei Übergabe des Wagens ist nicht nur üblich, sondern ratsam.

Kleinwagen stehen hoch im Kurs

Donnerstag, Februar 12th, 2009

In deutschen Autohäusern klingelt es derzeit ordentlich in der Kasse. Die Abwrackprämie hat für einen regelrechten Boom gesorgt und besonders Kleinwagen sind für viele Käufer attraktiver geworden. Auch mit Hinblick auf die baldige Änderung der Kfz-Steuer.

Die Nachfrage nach Fahrzeugen unter 15.000 Euro ist deutlich gestiegen. Viele haben ihren geplanten Autokauf vorgezogen, um in den Genuss der Abwrackprämie zu kommen. Das ist genau das, was die Bundesregierung mit ihrem 1,5 Milliarden Konjunkturpaket II erreichen wollte. Die meisten Autohäuser gehen bei der Vielzahl von Nachfragen allerdings in Vorleistung, denn es gibt noch keinen Fonds von der Regierung. Heißt: Die Abwrackprämie wird im Autohaus angerechnet, der Händler bekommt sie aber erst später zurück.

Die Angst, dass die vorgesehene Summe der Regierung nicht reichen könnte, haben dagegen nur wenige Händler. 600.000 Autos über neun Jahren sind schließlich eine ganze Menge.

Abwrackprämie auch beim Leasing

Dienstag, Januar 27th, 2009

Die Abwrackprämie hat in den letzten Tagen ja schon für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Nun gibt es aber wieder eine Neuerung: Die 2.500 Euro Prämie gibt es nicht nur beim Kauf eines Neuwagens, sondern auch bei einem geleasten Neufahrzeug.

Jedes Fahrzeug, das zum ersten Mal in Deutschland zugelassen wird und mindestens Euro 4 Norm hat, gilt als Neuwagen. So auch Leasingfahrzeuge. Das geht aus dem Entwurf der „Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen” hervor, die am 27. Januar vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll. Demnach erhält dann jeder Autofahrer, der sein mindestens neun Jahre altes Auto verschrottet und sich für einen umweltfreundlichen Neuwagen entscheidet, die staatliche Prämie.

Die Nachfrage nach Neuwagen ist seit der Veröffentlichung der Abwrackprämie zwar deutlich gestiegen, aber es sollte auch nicht vergessen werden, dass viele Fahrzeuge, die trotz ihres hohen Alters eigentlich noch fahrtüchtig sind, für eine magere Prämie verschrottet werden. Die Umweltfreundlichkeit sei hier mal in Frage gestellt.

2.500 Euro Prämie beim Kauf eines Neuwagens

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Die Deutschen wollen nicht. Also muss sich die große Koalition neue Tricks überlegen, mit denen verunsicherte Verbraucher zum Kauf eines Neuwagens „überredet” werden können. Nachdem die Steuerbefreiung für wenig Begeisterung gesorgt hat, ist nun die Verschrottungsprämie wieder auf dem Tisch.

Wer demnach ein Auto besitzt, das bereits älter als neun Jahre und länger als ein Jahr auf den Halter zugelassen ist und eventuell die Anschaffung eines umweltfreundlichen Neu- oder Jahreswagens plant, kann sich jetzt 2.500 Euro Prämie sichern, wenn er seinen alten fahrbaren Untersatz verschrottet. Diese Summe hat sich die Koalition im Rahmen des zweiten Konjunkturpaketes als Anreiz überlegt.  Viele Autobauer haben mittlerweile auch eigene Werbeaktionen an die Prämie gekoppelt und erhoffen sich so mehr Käufer.

Allerdings wird schon wieder Kritik laut, denn viele Verbraucher sind der Meinung, dass dieses Programm der deutschen Autoindustrie mit ihren Premiumfahrzeugen nur wenig nützen wird. Halter, die ein mehr als neun Jahre altes Auto mit einem Zeitwert von unter 2.500 Euro fahren, kaufen üblicherweise keinen Neuwagen.

 

Autohandel im Internet wird sicherer

Dienstag, Dezember 16th, 2008

Die Autosuche im Internet erfreut sich schon lange großer Beliebtheit, aber besonders jetzt in Krisenzeiten bietet sie Wachstumspotenziale und wird vermehrt in Anspruch genommen. Der Internethandel ist zu einer bequemen Alternative geworden. Nicht nur für Autohändler, sondern auch für Versicherungen und Firmen.

Der große Vorteil ist die Übersichtlichkeit. Anbieter und Preise können mit wenigen Klicks verglichen werden, detaillierte Suchvorgänge ermöglichen eine individuelle Fahrzeugauswahl. Potenzielle Käufer sparen sich so weite Wege und Zeit.

Dennoch stand lange Zeit die Sicherheit beim Online-Kauf in Frage. Unseriöse Händler, zwielichtige Angebote, beschädigte oder gar nicht existierende Fahrzeuge haben für Schlagzeilen gesorgt und Kunden misstrauisch gemacht. Um Käufern mehr Schutz zu bieten, haben AutoScout24, der ADAC, die Wettbewerbszentrale, das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe und Mobile.de deswegen einen Kodex für den Internetautohandel entworfen, der einen einheitlichen Verhaltensstandard schaffen soll. Zusätzlich werden Filtersysteme eingesetzt, die unseriöse Angebote dem Qualitäts-Management melden und zu einer sorgfältigen Überprüfung führen. Bestätigt sich der Verdacht, wird das Angebot entfernt.

Autokauf in Zeiten der Finanzkrise

Dienstag, November 18th, 2008

Aktien, Immobilien, Versicherungen. Nicht nur sie sind von der Finanzkrise betroffen. Die Automobilindustrie hat ebenfalls zu kämpfen und jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland ist in Gefahr. Aber auch der US-Markt erlebte im Oktober den schlimmsten Monat seit dem Zweiten Weltkrieg, der Absatz brach um 30% ein. Was bedeutet das für den Autokauf?

Um der deutschen Autoindustrie zu helfen, plant die Bundesregierung beispielsweise Steuerbefreiungen für umweltfreundliche Neuwagen. Das allein wird den Autokauf aber nicht ankurbeln, sind sich viele Experten sicher. Immer mehr Automobilhersteller locken deshalb mit besonders günstigen Preisen oder Extras, um Kundschaft zu gewinnen. Im Oktober waren z. B. Rabatte bis zu 16% drin und das Niveau soll weiterhin auf bis zu 20 oder 30% steigen. Diese Entwicklung ist zwar ungesund für den Handel und die Hersteller, für Kunden wird der Autokauf somit aber günstiger. Die “Schnäppchenjagd” lohne sich vor allem bei weniger begehrten Automodellen.

Aber wer denkt in Zeiten von Arbeitsplatzgefährdungen und der Einführung des teuren Gesundheitsfonds überhaupt über die Anschaffung eines Neuwagens nach? Niemand. Politik und Wirtschaft scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, dass bei rückläufigen Einkommen und stetig steigenden Kosten auch der Warenabsatz entsprechend zurück geht. Wirtschaftswachstum ist nur möglich, wenn genügend Käufer vorhanden sind. Und ohne das nötige Kleingeld können selbst die nichts ausrichten.