Talfahrt am US-Automarkt
Mittwoch, Juli 29th, 200928 Prozent weniger verkaufte Fahrzeuge als im Jahr zuvor Das ist die niederschmetternde Bilanz am US-Automarkt. Doch auch in Deutschland sieht es nicht besser aus, alle Autobauer mussten Absatzeinbußen hinnehmen und Porsche hat es besonders hart getroffen. Im Juni konnte der Sportwagenbauer in den USA gerade mal 1.072 Fahrzeuge verkaufen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet das ein Minus von 62 Prozent!
Aber auch Premium-Marken wie Daimler oder BMW erging es nicht besser. Daimler verkaufte 26 Prozent weniger Fahrzeuge, da sich vor allem der Kleinwagen-Absatz halbiert hat. BMW blieb bei einem relativ stabilen Minus von 20 Prozent. Zusammen haben beide Autohersteller im Land der unbegrenzten Möglichkeiten im ersten Halbjahr rund 28 Prozent weniger Autos verkauft.
Der einzige Autobauer, der der Krise zu trotzen scheint, ist Audi. Das minimale Minus von 8 Prozent konnte allerdings auch der Konzernmutter VW nicht helfen - 18 Prozent Absatzrückgang zeigt hier die Bilanz. Dem größten Konkurrenten Toyota erging es allerdings auch nicht viel besser.
Besser hat es da Ford. Das Unternehmen profitiert von der Insolvenzkrise der beiden größten US-Bauer und musste lediglich ein Absatzminus von elf Prozent hinnehmen, während GM und Chrysler 34 Prozent bzw. 42 Prozent weniger Autos verkaufen konnten.
Die Hoffnung auf eine Wende und damit ein Ende der Talfahrt ist groß.