KFZ-Kaufvertrag

Prüfen geht vor Kaufen. Das gilt bei jedem Vertrag, ebenso beim Kaufvertrag für ein Auto. Besonders wer sich für einen Gebrauchtwagen entscheidet, sollte darauf viel Wert legen, denn technische Mängel oder Schäden können im Nachhinein viel Ärger machen.

Gebrauchtwagen machen auf den ersten Blick meist einen sehr guten Eindruck. Der kann trügerisch sein, denn unter der polierten Fassade können sich Mängel wunderbar verstecken. Wenn Sie einen Kauf planen, sollten Sie unbedingt jemanden an Ihrer Seite haben, der sich mit der Materie auskennt, sofern Sie selbst keine Ahnung haben.

Im Kfz Kaufvertrag mit dem Verkäufer werden alle Details des Handels schriftlich dokumentiert. Es gibt Dinge, die der Kaufvertrag unbedingt beinhalten sollte. Besonders bei  einem gebrauchten Fahrzeug sollten Gewährleistungsvereinbarungen getroffen werden. Überprüfen Sie die technischen Angaben und legen Sie im Vertrag Rücktrittsrecht und Eigentumsvorbehalt fest. Sichern Sie alle Absprachen schriftlich. An mündliche Zusagen kann sicher hinterher niemand erinnern und Sie haben keine Beweise in der Hand. Lassen Sie sich die Ausweispapiere des Käufers zeigen und halten Sie Namen und Anschrift im Vertrag fest.

Wenn Sie ein Auto verkaufen wollen, also als Verkäufer auftreten, sollten Sie alle Angaben, die im Vertrag stehen, genauestens prüfen. Dazu gehören beispielsweise das Modell, die Fahrgestellnummer, die Motornummer, die Anzahl der Vorbesitzer und der Kilometerstand bei Übergabe. Sollten Sie falsche Angaben machen, kann es zu einer Klage kommen. Achten Sie auch darauf, dass der Käufer über 18 ist und lassen Sie sich Ausweispapiere vorlegen.

Einen Muster-Kaufvertrag für ein Auto bekommen Sie hier.