Die Rettung der US-Autoindustrie, Klappe die Zweite
Die Folgen der Wirtschaftskrise sind längst noch nicht abgeklungen. Die angeschlagene US-Autoindustrie kämpft nach wie vor ums Überleben und hofft auf die Gunst der Regierung. Die sieht allerdings nicht ein allein Opfer bringen zu müssen und hat nicht vor, wahllos Dollarnoten zu verteilen. Das so genannte Auto-Team von Obama entscheidet über Bankrott oder eine weitere Unterstützung.
Knapp 30,4 Milliarden Euro. Auf diese Summe beläuft sich die derzeitige Forderung der beiden Autobauer GM und Chrysler. Bereits erhaltene Kredite mit eingerechnet. Doch nicht die Finanzspritze allein soll vor dem Aus retten. GM will weltweit jede fünfte Stelle streichen und Werke schließen, damit es wieder bergauf geht.
Bis zum 31. März, also nur noch wenige Tage, haben die beiden Hersteller Zeit, um ein überzeugendes Konzept zur Sanierung vorzulegen. Dann steht die Regierung auch zu ihrem Wort und will versuchen einen fairen Kompromiss für beide Seiten zu finden. Dieser wird dann auch Auswirkungen auf deutsche Autobauer wie Opel haben und über deren Zukunft entscheiden.
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