Nachlässen in der Autoversicherung für Führerscheinneulinge

Februar 15th, 2010

Jugendliche, die schon im Alter von 17 Jahren den Führerschein erworben haben und unter der Aufsicht eines erfahrenen Erwachsenen fahren, verursachen laut einer Erhebung des Bundesverkehrsministeriums weniger Unfälle als junge Fahrer, die nach dem Führerscheinerwerb mit 18 allein im Fahrzeug unterwegs sind. Das hat jetzt der Auto Club Europa (ACE) bekannt gegeben.

Die Unfallbeteiligung von Führerscheinneulingen mit Fahrbegleitung ist demnach um 30 Prozent geringer als die von jungen Fahrern ohne. Bei der Deliktbeteiligung sind es 20 Prozent weniger. Dieses Ergebnis könnte zu spürbaren Nachlässen in der Autoversicherung führen, denn das Kostenrisiko bei der Gruppe der begleiteten Fahranfänger ist um rund zehn Prozent geringer als das von herkömmlichen Fahranfängern.

Deutschland und Frankreich einigen sich auf einheitliche E-Auto-Stecker

Februar 12th, 2010

Wer kennt es nicht - Man fährt ins Ausland und will das Handy aufladen, muss dann aber feststellen, dass das Ladegerät so gar nicht an die Steckdose passt und ohne passenden Adapter nichts läuft. Schon gar kein Strom. So soll es bei den E-Autos der Zukunft nicht sein. Deswegen haben sich Deutschland und Frankreich auf einheitliche Stecker für Elektroautos geeinigt.

Wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitgeteilt hat, habe man sich für ein intelligentes Lademanagement- und Abrechnungssystem entschieden, welches grenzüberschreitend funktionieren und so vor allem Reisen mit dem E-Auto erleichtern soll. Ein umfangreicher Test mit E-Fahrzeugen soll Gewissheit und Erkenntnisse zur Praxistauglichkeit bringen.

Sound macht sexy – Der Soundracer

Februar 9th, 2010

Es kommt nicht nur auf die Optik, sondern auch auf den Sound an. Zumindest beim Auto. Wer auf voluminöse Klänge nicht verzichten will, hat an den derzeit angesagten Kleinwagen zwar wenig Freude, kann dank einer schwedischen Erfindung aber nachhelfen. Der Soundracer von Kenneth Palmestål ist eine Art elektronische Hubraumprothese und verwandelt jeden VW Polo rein akustisch in einen Lamborghini.

Dabei ist das Autozubehör kleiner als ein herkömmliches Ladegerät. Er wird einfach über den Zigarettenanzünder angeschlossen und sendet nach einer kurzen Installation und einem ersten Soundcheck über eine freie UKW-Frequenz den gewünschten Klang. Der Soundracer kann auch als Adapter für einen MP3-Player genutzt werden und die virtuellen Motorengeräusche auf die Auto-Soundanlage übertragen.

Die Bedienung ist dabei ganz unkompliziert. Einfach das Gerät in den Zigarettenanzünder stecken, im Radio und auf dem Mini-Display des Soundracers eine freie Frequenz suchen und die Elektronik mit ein paar Gasstößen eichen. Das V8- oder V10-Modell kosten jeweils um die 30 Euro und haben es faustdick hinter den Ohren.

Zur Webseite des Erfinders.

Was 2010 auf Autofahrer zukommt

Februar 6th, 2010

Auch im Jahr 2010 kommen auf Autofahrer wieder einige Änderungen und gesetzliche Neuregelungen zu. Wir haben die wichtigsten Dinge zusammengefasst:

  • AU-Plakette: Seit dem 1. Januar werden AU-Plaketten nicht mehr auf die vorderen Fahrzeugkennzeichen geklebt. Die Abgasuntersuchung wird zum Bestandteil der Hauptuntersuchung (HU) und die HU-Plakette am hinteren Kennzeichen bescheinigt nach bestandener Prüfung sowohl Haupt- als auch Abgasuntersuchung.
  • Bußgelder: Wer 2010 ohne Betriebserlaubnis fährt, muss höhere Bußgelder bezahlen. Statt 50 Euro müssen PKW-Fahrer mit erloschener Betriebserlaubnis 90 Euro zahlen. Bei unerlaubten Fahrten im Bus oder LKW wird es noch teurer.
  • Finanzierungskäufe: Damit Verbraucher bei Finanzierungskäufen in Zukunft besser vor versteckten Kosten geschützt sind, soll es bald neue Richtlinien geben. Autoverkäufer müssen Angaben zu Zinsen ab der zweiten Jahreshälfte bereits in der Werbung deutlicher kenntlich machen.
  • Kfz-Zulassung: In Deutschland soll es eventuell bald die Möglichkeit zu einer Online-Fahrzeug-Zulassung geben. Derzeit laufen Tests in Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Sollten diese erfolgreich sein, können Autofahrer sich den Weg zum Kfz-Zulassungsamt bald sparen.
  • Umweltzonen: Deutschlandweit haben bereits 40 Kommunen Autos mit hohem Abgasausstoß aus den Innenstädten verbannt. Neu hinzu gekommen sind zum neuen Jahr Freiburg, Bonn, Münster, Heidelberg, Osnabrück und Pfinztal.

Rückstufungs-Rechner für die Autoversicherung

Februar 3rd, 2010

Wer unfallfrei fährt und dies über einen längeren Zeitraum beibehält, muss weniger Versicherungsbeitrag zahlen. Ganz klar. Wer einen Autounfall verursacht, muss dagegen dafür aufkommen und vor allem damit rechnen, dass der Versicherer den Schadenfreiheitsrabatt kürzt und den Beitrag fürs folgende Jahr erhöht. Das kann teuer werden und deshalb kann es sich manchmal lohnen, wenn man einen solchen Schaden aus eigener Tasche begleicht und den Schadenfreiheitsrabatt beibehält.

Mit einem Rückstufungs-Rechner können Autofahrer den Grenzwert ermitteln, bis zu dem sie zahlen sollten und Geld sparen. Dabei gelten die aktuellen Tarifbestimmungen vom 1. Dezember 2009. Der Rechner wird aber viermal im Jahr aktualisiert.

Auf test.de kann der Rechner kostenlos heruntergeladen werden. Hier geht’s zum Download.

Werteverlust beim Autozubehör

Januar 31st, 2010

Wer hätte das gedacht: Autozubehör verliert schneller an Wert als das Fahrzeug selbst. Während für einen Gebrauchtwagen nach drei Jahren häufig noch rund 50 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises erzielt werden können, sind es bei Zubehörfeatures meist nur noch 25 bis 35 Prozent. Je größer das Auto ist, umso wichtiger ist die Ausstattung für einen Wiederverkauf.

Im Segment der Klein- und Kompaktwagen sind Klimaanlage, Servolenkung und elektrische Fensterheber mittlerweile beispielsweise ein Muss. Standheizung oder Automatikgetriebe werden dagegen wenig gewürdigt. In der Mittelklasse darf es schon ein bisschen mehr sein. Wer sein Auto gut verkaufen will, sollte Extras wie einen Tempomat, Lederausstattung oder Xenonlicht vorweisen können. In der Oberklasse kommen noch mehr Features hinzu. Ohne Automatikgetriebe oder Navigation geht hier nichts.

Passende ausgestattete Fahrzeuge lassen sich ganz einfach deutlich verbessern, denn wenn wichtige Details fehlen, sind die Verkaufschancen gering.

Rückläufige Autoproduktion

Januar 28th, 2010

Nach Einschätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC müssen sich deutsche Autohersteller auf eine lange Durststrecke einrichten, denn erst im kommenden Jahr sollen sie wieder an das Produktionsniveau vor Beginn der Krise anknüpfen können und deutlich über fünf Millionen PKW produzieren.

Besonders die Volumenhersteller leiden unter der Abwrackprämie und im Segment der Klein- und Kompaktwagen ist mit einem Rückgang auf 2,3 Millionen Fahrzeuge zu rechnen. Schon im vergangenen Jahr war die Produktion hier rückläufig.

Ein wichtiges Thema der PwC-Branchenprognose ist das globale Wachstum, denn 2010 soll die Autoproduktion auf 63 Millionen anwachsen. Maßgeblich daran beteiligt ist China. Im Reich der Mitte sollen voraussichtlich mehr als zwölf Millionen Autos gefertigt werden.

Immer mehr Autokäufer sind weiblich

Januar 24th, 2010

Frauen gehören nicht ans Steuer. Dass diese Aussage veraltet ist, steht spätestens seit der Abwrackprämie fest. Denn im vergangen Jahr haben sich deutlich mehr Frauen für einen Autokauf entschieden als in den vergangenen Jahren. Um es in Zahlen auszudrücken: 2009 ist der Frauenanteil unter den Neuwagenkäufern auf 39 Prozent gestiegen. 2008 waren es noch 31,6 Prozent. Ein „historisch hoher Anteil”, wie Professor Ferdinand Dudenhöffer erklärt.

Doch auch wenn der Anteil weiblicher Käuferinnen gestiegen ist - Hinter den Männern liegen sie immer noch mit deutlichem Abstand zurück.

Nur 25 Prozent aller Autofahrer nutzen Fahrerassistenzsysteme

Januar 21st, 2010

Fahrerassistenzsysteme sind eigentlich jedem Autofahrer bekannt. Die elektronischen Zusatzeinrichtungen sollen in bestimmten Fahrsituationen unterstützen und sowohl Sicherheit als auch Komfort steigern. Obwohl 51 Prozent mit dem Begriff „Assistenzsystem” etwas anfangen können, haben nur rund 25 Prozent ESP und Co. in ihrem Auto. Herausgefunden hat dies das Marktforschungsunternehmen ipsos im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates. Befragt wurden 2000 Verkehrsteilnehmer.

Einparkhilfen und Abstandsregler haben laut Umfrage zwar einen hohen Bekanntheitsgrad, finden sich aber nur in wenigen Fahrzeugen wieder. Dabei gäbe es laut Prognosen der Unfallforschung der Versicherer fast ein Drittel weniger Auffahrunfälle, wenn alle Autos einen Notbremsassistenten hätten!

Elektroautos kommen erst in 10 bis 15 Jahren

Januar 18th, 2010

Leise und saubere Elektroautos sind bereits seit geraumer Zeit ein Thema. Johnson-Control-Power-Solutions-Präsident Alex Molinaroli schätzt allerdings, dass es noch 10 bis 15 Jahre dauern wird, bis sich die Autos auf dem Massenmarkt durchsetzen. Das liegt vor allem daran, dass zuverlässige Batterien noch nicht in Sicht sind. Derzeit kostet die Kilowattstunde weit über 700 Euro. Ein unerschwinglicher Preis. Bis zum Jahr 2015 sollen es nur noch 350 Euro/Kilowattstunde sein, bis 2020 250 Euro.

Vorreiter für die Elektrifizierung des Autos könnte nach Ansicht von Molinaroli Frankreich werden. Schon Anfang 2008 wurde die weltweit erste Fabrik für Lithium-Ionen-Batterien eröffnet. Bei steigender Nachfrage kann die Produktion zügig ausgeweitet werden.

Doch bei allem Gerede um das Elektroauto: Wo sollen die notwendigen Ressourcen her kommen? Für das Massen- Vorhaben der Industrie ist nicht genügend Lithium vorhanden und das Fördermaximum für fossile Rohstoffe wie Kohle wird im Jahr 2025 erreicht sein!